LBBW Dividenden Strategie Euroland R-Fonds: 10/2020-Bericht, Wertminderung von 5,27% - Fondsanalyse


13.11.20 11:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Dividenden Strategie Euroland investiert überwiegend in Aktien führender Unternehmen aus dem Euroraum, die sich durch eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik auszeichnen, so die Experten von LBBW Asset Management.

Dabei werde die Methode der diskretionären Aktienauswahl angewandt. Zu den Auswahlkriterien würden neben einer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite u.a. auch die Kontinuität der Ausschüttungspolitik gehören. Der Schwerpunkt der Anlagen liege derzeit bei großen Unternehmen aus anerkannten europäischen Aktienindices, welche durch aussichtsreiche kleinere Werte (MidCap und SmallCap) ergänzt werden könnten.

Aufgrund der starken Zunahme der Covid-19-Inzidenzen habe sich die Politik Ende Oktober gezwungen gesehen, einen zweiten Lockdown zu verordnen. Die hohe Dynamik der Konjunkturerholung der letzten Monate werde dadurch gefährdet. Die Stimmungsindikatoren für den Dienstleistungssektor hätten bereits in den letzten Wochen zur Schwäche tendiert, während in der Verarbeitenden Industrie bis zuletzt eine positive Tendenz angehalten habe. Die Anfang September gestartete Korrektur der Aktienmärkte habe sich im Oktober, im Vorfeld des zweiten Lockdowns, weiter fortgesetzt. Der europäische Rentenmarkt habe sich im Oktober dagegen von der freundlichen Seite gezeigt, während sich in den USA eine Tendenz zu steigenden Zinsen etabliert habe.

Der DAX habe den Monat Oktober mit einem Kursverlust von ca. 9,4% beendet und der marktbreite STOXX Europe 600 habe gut 5% verloren. Bei den amerikanischen Leitindices seien die Kursrückgänge mit rund 2,7% für den S&P 500 und ca. 2,3% für den technologielastigen NASDAQ moderater ausgefallen.

10-jährige deutsche Staatsanleihen hätten im Durchschnitt 0,6% hinzugewonnen. Anleihen der so genannten Euro-Peripherie seien etwas stärker gesucht gewesen. Gold habe nach der kräftigeren Korrektur im September seitwärts tendiert und bei einem Preis von 1.878 US-Dollar pro Feinunze geschlossen. Der Euro habe sein zwischenzeitliches Hoch zum US-Dollar am 1. September mit gut 1,20 erreicht und befinde sich seitdem in einer Korrekturphase.

Der LBBW Dividenden Strategie Euroland R habe den Oktober 2020 mit einer Wertentwicklung von -5,27% beendet. Der EURO STOXX Select Dividend 30 (NR) habe bei -3,86% abgeschlossen. Der MSCI EMU High Dividend Yield habe -5,94% erzielt. Der EURO STOXX 50-Index sei im Vergleichszeitraum um -7,31% gefallen und der umfassendere EURO STOXX-Index habe -5,73% verloren.

Mit der Auswahl und Gewichtung innerhalb der Branchen seien im Oktober mit den Sektoren Immobilien (z.B. Untergewicht zur Branche), Energie (z.B. Untergewichtung Total) und Verbraucherservice (z.B. keine Inditex-Aktien im Bestand) jeweils relative Vorteile erzielt worden, hingegen habe sich die Gewichtung im Gesundheitswesen (z.B. Sanofi), dem Finanzdiensleistungssektor (z.B. Deutsche Börse AG) sowie im Telekomsektor (z.B. Deutsche Telekom) im Marktvergleich als weniger gut erwiesen.

Der Schwerpunkt der Investitionen habe nach Ländern in Deutschland gelegen, gefolgt von Frankreich und Finnland. Die größten Branchenanteile im Fonds hätten Versorgerwerte, Versicherungen und Industrieunternehmen gebildet. Die Aktienquote habe am Berichtsstichtag bei 98,8% gelegen. (Stand vom 30.10.2020) (13.11.2020/fc/a/f)






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