LBBW Dividenden Strategie Euroland R-Fonds: 09/2020-Bericht, Wertrückgang von 2,3% - Fondsanalyse


14.10.20 09:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Dividenden Strategie Euroland R investiert überwiegend in Aktien führender Unternehmen aus dem Euroraum, die sich durch eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik auszeichnen, so die Experten von LBBW Asset Management.

Dabei werde die Methode der diskretionären Aktienauswahl angewandt. Zu den Auswahlkriterien würden neben einer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite u.a. auch die Kontinuität der Ausschüttungspolitik gehören. Der Schwerpunkt der Anlagen liege derzeit bei großen Unternehmen aus anerkannten europäischen Aktienindices, welche durch aussichtsreiche kleinere Werte (MidCap und SmallCap) ergänzt werden könnten.

Die großen Volkswirtschaften hätten sich nach dem Corona-Tief weiterhin im Prozess der Erholung befunden. Viele Stimmungsindikatoren hätten eine V-förmige Entwicklung gezeigt, am Rentenmarkt seien die Inflationserwartungen merklich angestiegen und die Aktienmärkte - insbesondere in den USA - hätten lange Zeit nur eine Richtung gekannt: Nach oben. Bei den Renditen deutscher und US-Staatsanleihen habe sich wenig Bewegung gezeigt. Hier schienen die hohen Dosen geldpolitischer Stützungsprogramme wie ein Schlafmittel zu wirken, so die Experten von LBBW Asset Management. Mit Beginn des Septembers habe die seit März andauernde Rekordjagd der amerikanischen Technologiewerte vorerst ein Ende gefunden. Im Zuge dessen sei es Mitte September auch an den europäischen Aktienbörsen zu einem moderaten Rücksetzer gekommen.

Der DAX habe den Monat September mit einem kleinen Kursverlust von ca. 1,4% beendet. Amerikanische Leitindices hätten nach den starken Zugewinnen der Vorwochen mit Wertverlusten zwischen rund 3,8% und 5,1% etwas mehr abgeben müssen.

10-jährige Deutsche Staatsanleihen hätten 0,1% hinzugewonnen. Anleihen der Euro-Peripherie seien etwas stärker gesucht gewesen. Beim Gold sei es nach dem Rekordhoch im August, wo die Feinunze im Hoch mit 2.063 US-Dollar notiert habe, zu einer ausgeprägteren Korrektur von 4,2% gekommen. Der Euro habe sein zwischenzeitliches Hoch zum US-Dollar am 1. September mit gut 1,20 erreicht und sich nachfolgend ebenfalls in einer Korrekturphase befunden.

Der LBBW Dividenden Strategie Euroland R habe den September 2020 mit einer Wertentwicklung von -2,25% beendet. Der EURO STOXX Select Dividend 30 (NR) habe bei -1,82% abgeschlossen. Der MSCI EMU High Dividend Yield habe -1,21% erzielt. Der EURO STOXX 50-Index sei im Vergleichszeitraum um -2,33% gefallen und der umfassendere EURO STOXX-Index habe -1,81% verloren.

Mit der Auswahl und Gewichtung innerhalb der Branchen seien im September mit den Sektoren Energie (z.B. Untergewicht Total, Frankreich), Rohstoffe (z.B. Stora, Finnland) und Chemie (z.B. Covestro, Deutschland) jeweils relative Vorteile erzielt worden, hingegen habe sich die Gewichtung in Finanzdienstleistungen (z.B. Deutsche Börse), dem Bausektor (z.B. Vinci, Frankreich) sowie im Versorgersektor (z.B. RWE, Deutschland) im Marktvergleich als weniger gut erwiesen.

Der Schwerpunkt der Investitionen habe nach Ländern in Deutschland, gefolgt von Frankreich und Finnland gelegen. Die größten Branchenanteile im Fonds hätten Versicherungen, Versorgertitel und Industriewerte gebildet. (Stand vom 30.09.2020) (14.10.2020/fc/a/f)






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