LBBW Dividenden Strategie Euroland R-Fonds: 04/2020-Bericht, Wertzuwachs von 7,35% - Fondsanalyse


15.05.20 09:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Dividenden Strategie Euroland investiert überwiegend in Aktien führender Unternehmen aus dem Euroraum, die sich durch eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik auszeichnen, so die Experten von LBBW Asset Management.

Dabei werde die Methode der diskretionären Aktienauswahl angewandt. Zu den Auswahlkriterien würden neben einer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite u.a. auch die Kontinuität der Ausschüttungspolitik gehören. Der Schwerpunkt der Anlagen liege derzeit bei großen Unternehmen aus anerkannten europäischen Aktienindices, welche durch aussichtsreiche kleinere Werte (MidCap und SmallCap) ergänzt werden könnten.

Im April sei die Weltwirtschaft in eine Art künstliches Koma versetzt worden, in der Hoffnung so schlimmere Schäden verhindern zu können. Dies sei unter der Annahme geschehen, dass sie sich zu einem späteren Zeitpunkt ohne größere Nebenwirkungen wieder "aufwecken" ließe. Dies sei ein gewagtes und beispielloses Experiment, dessen Ausgang noch unbekannt sei. Derweil würden die ökonomischen Verwerfungen im Zuge der Corona-Pandemie rund um den Globus immer stärker sichtbar. Die Schätzungen über die wirtschaftlichen Folgen hierzulande pendeln sich in der Größenordnung von -5,00% bis -7,50% im Vergleich zum Vorjahresbruttoinlandsprodukt ein, so die Experten von LBBW Asset Management.

Die Erwartung einer deutlichen Verlangsamung der Covid-19-Ausbreitung und die von Regierungen und Notenbanken weltweit auf den Weg gebrachten massiven Wirtschaftshilfen hätten zu deutlichen Kursanstiegen an den internationalen Kapitalmärkten geführt. Der DAX habe den Monat April mit einem Plus von 9,32% beendet. Das sei der größte Monatsgewinn seit fast fünf Jahren. Die Mischung aus stark nach unten revidierten Gewinnschätzungen und steigenden Kursen habe zu höheren Bewertungen von Unternehmen geführt. Diese nicht auf dem Unternehmenserfolg basierenden Anstiege würden jedoch zur Vorsicht mahnen.

Am deutschen Rentenmarkt sei es im April zu einem erneuten Zinsrückgang gekommen. Deutsche Staatsanleihen hätten zum Monatsschluss bei -0,58% notiert. Zu einem Zinsanstieg hingegen sei es bei den italienischen Staatsanleihen gekommen. Diese hätten im Monatsverlauf um 0,24% zugelegt und den Monat April bei 1,76% beendet.

Der Devisenmarkt habe sich unentschlossen präsentiert. Zuletzt sei der US-Dollarkurs zum Euro zwischen 1,08 und 1,09 gependelt.

Der Dividenden Strategie Euroland R habe den April 2020 mit einer Wertentwicklung von +7,35% beendet. Der EURO STOXX Select Dividend 30 (NR) habe um +1,45% zugelegt. Der EURO STOXX 50-Index habe im Vergleichszeitraum +5,32% gewonnen und der umfassendere EURO STOXX-Index sei um +6,53% gestiegen. Mit der Auswahl und Gewichtung innerhalb der Branchen seien im April mit den Sektoren Versicherungen (z.B. Sampo), Automobile (z.B. Daimler) und Versorger (z.B. Fortum) jeweils relative Vorteile erzielt worden. Im Technologiesektor (z.B. geringes Gewicht), der Bankbranche (z.B. BNP) sowie in der Nahrungsmittelbranche (z.B. keine Bestände in Danone) habe sich die Gewichtung im Marktvergleich als weniger gut erwiesen. Der Schwerpunkt der Investitionen habe nach Ländern in Deutschland gelegen, gefolgt von Frankreich und Finnland. Die größten Branchenanteile im Fonds hätten Versicherungen, Industriewerte und Versorgeraktien gebildet. (Stand vom 30.04.2020) (15.05.2020/fc/a/f)






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