LBBW Aktien Europa-Fonds: 09/2018-Bericht, Wertzuwachs von 0,11% - Fondsanalyse


11.10.18 08:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Aktien Europa Fonds (ISIN DE0009780221 / WKN 978022) investiert breit gestreut und über alle Branchen hinweg an den europäischen Aktienmärkten, berichten die Experten von LBBW Asset Management.

Sein Ziel sei eine überdurchschnittliche Partizipation an der langfristigen Entwicklung dieser Märkte. Schwerpunktmäßig würden Aktien aus den lokalen und gesamteuropäischen Blue Chip-Indices (Beispiele: DAX, EURO STOXX) erworben, ausgewählte Werte aus dem Bereich kleinerer und mittelgroßer Werte würden beigemischt.

Um möglichst umfassend an der Entwicklung der europäischen Aktienmärkte zu partizipieren, könne das Fondsmanagement mehrgleisig fahren: Im Fokus stünden europäische Standardwerte (bis zu 100% des Fondsvolumens). Je nach Markteinschätzung könnten jedoch auch bis zu 25% in mittelgroße, bis zu 10% in kleinere europäische Aktiengesellschaften und bis zu 5% in aktiennahe Wandelanleihen oder Genussscheine investiert werden.

Bei den Emittenten der sich im Fonds befindlichen Aktien solle es sich um Unternehmen handeln, die am Shareholder Value orientierte Unternehmensziele verfolgen und insbesondere eine langfristig überdurchschnittliche Eigenkapitalrendite erwirtschaften, sich auf ertragreiche Kerngeschäfte konzentrieren oder ein ausgeprägtes aktionärsfreundliches Informationsverhalten praktizieren würden.

Glaube man der Statistik, sei der September einer der schlechtesten Börsenmonate. Gleich zu Beginn des Monats habe der September seinem Ruf als Schreckgespenst an der Börse auch alle Ehre gemacht. Der DAX etwa habe über drei Prozent nachgegeben. Die Anleger hätten auf "risk-off" geschaltet, um gegen die allfälligen Unwägbarkeiten an den üblichen Risikofronten wie Handelsstreit, Brexit, Türkei-Krise, etc. gewappnet zu sein. So habe der DAX den Handel erstmals seit über fünf Monaten unter 12.000 Punkten beendet. Nach diesem turbulenten Start in den September hätten sich die Aktienmärkte allerdings schnell wieder stabilisiert, nachdem die beiden Krisenherde Emerging Markets und Handelsstreit etwas an Drohpotenzial eingebüßt hätten: So habe die türkische Notenbank mit der Leitzinserhöhung auf 24% - gegen den Wunsch Erdoğans - ihre Unabhängigkeit demonstriert. Zudem habe es Hoffnung gegeben, dass die beiden Konfliktparteien im Handelsstreit, USA und China, eine gemeinsame Lösung anstreben würden, nachdem eine Woche zuvor noch eine Eskalation befürchtet worden sei.

Die allgemein freundliche Entwicklung sei auch durch einen stabilen ifo-Index gestützt worden. Der ifo habe sich trotz der aktuellen Unsicherheitsfaktoren vergleichsweise gut halten können. Nach dem starken Anstieg vom August habe er im September zwar wieder etwas nachgegeben, allerdings nur geringfügig von 103,9 auf 103,7. Die von Bloomberg befragten Bankvolkswirte hätten mit einem stärkeren Rücksetzer auf 103,2 gerechnet.

Aus Furcht vor einem Schuldenstreit zwischen Italien und der EU hätten die Anleger am letzten Tag des Monats September die Reißleine gezogen. Die europäischen Aktienmärkte hätten deshalb per Saldo überwiegend im Minus abgeschlossen.

Im September hätten die Experten von LBBW Asset Management ihre Aktienquote erhöht und seien nun wieder fast vollständig investiert. Gekauft hätten sie unter anderem Versicherungen und Energietitel, verkauft hätten sie Nahrungsmittel und Konsum. (Stand vom 28.09.2018) (11.10.2018/fc/a/f)






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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009780221 978022 37,11 € 31,98 €