LBBW Aktien Europa-Fonds: 08/2017-Bericht, Wertminderung von 0,26% - Fondsanalyse


13.09.17 09:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Aktien Europa Fonds (ISIN DE0009780221 / WKN 978022) investiert breit gestreut und über alle Branchen hinweg an den europäischen Aktienmärkten, berichten die Experten von LBBW Asset Management.

Sein Ziel sei eine überdurchschnittliche Partizipation an der langfristigen Entwicklung dieser Märkte. Schwerpunktmäßig würden Aktien aus den lokalen und gesamteuropäischen Blue Chip-Indices (Beispiele: DAX, EURO STOXX) erworben, ausgewählte Werte aus dem Bereich kleinerer und mittelgroßer Werte würden beigemischt.

Um möglichst umfassend an der Entwicklung der europäischen Aktienmärkte zu partizipieren, könne das Fondsmanagement mehrgleisig fahren: Im Fokus stünden europäische Standardwerte (bis zu 100% des Fondsvolumens). Je nach Markteinschätzung könnten jedoch auch bis zu 25% in mittelgroße, bis zu 10% in kleinere europäische Aktiengesellschaften und bis zu 5% in aktiennahe Wandelanleihen oder Genussscheine investiert werden.

Bei den Emittenten der sich im Fonds befindlichen Aktien solle es sich um Unternehmen handeln, die am Shareholder Value orientierte Unternehmensziele verfolgen und insbesondere eine langfristig überdurchschnittliche Eigenkapitalrendite erwirtschaften, sich auf ertragreiche Kerngeschäfte konzentrieren oder ein ausgeprägtes aktionärsfreundliches Informationsverhalten praktizieren würden.

Bereits seit Mitte Mai befinde sich der europäische Aktienmarkt in einer Korrekturphase. Die Gründe dafür seien einerseits das politische Chaos im Weißen Haus und die Sorgen, dass das versprochene Konjunkturprogramm in den USA doch nicht oder nur in abgeschwächter Form kommen könnte. Trump habe bisher weder eine neue Gesundheitsreform durchgesetzt, noch seine bis zum Jahresende versprochene umfassende Steuerreform auf den Weg gebracht. Sein großes Infrastrukturprogramm stehe bisher weitgehend nur auf dem Papier und es stünden schwierige Haushaltsberatungen im Kongress an.

Auf der anderen Seite habe die Zuspitzung des Konflikts zwischen Nordkorea und den USA zu weiterer Verunsicherung unter den Marktteilnehmern geführt. Folglich habe der Euro gegenüber dem US-Dollar stark aufgewertet und kurzzeitig im August wieder über der Marke von 1,20 US-Dollar - und damit auf dem höchsten Niveau seit 2014 - notiert. Ein hoher Euro-Kurs mache Waren aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt teurer und verschlechtere dadurch die Wettbewerbsfähigkeit.

Gegen Monatsende habe sich die Lage hingegen wieder entspannt. Die nachlassende aggressive Rhetorik zwischen Nordkorea und den USA habe zu steigenden Kursen geführt. Gleichzeitig habe die Aussicht auf eine Fortsetzung der ultra-lockeren EZB-Geldpolitik dem Euro am Monatsende etwas zugesetzt, was beispielsweise dem DAX wieder über die 12.000-Punkte-Marke verholfen habe. Zudem sei positiv hervorzuheben, dass das konjunkturelle Umfeld in Europa so gut aussehe wie seit Jahren nicht mehr. Angesichts der soliden Frühindikatoren, die teilweise wie der ifo auf einem 15-Jahreshoch seien, sollte sich die Wachstumsdynamik in Europa weiter sehr solide entwickeln.

Unser erfolgreiches Stock-Picking hat sich im August ausgezahlt, so die Experten von LBBW Asset Management. Die Experten hätten von der Titelselektion profitiert und Moeller-Maersk, Arkema und Valeo verkauft. Gekauft hätten sie Richemont, Atlas Copco, Umicore und Novo-Nordisk. (Stand vom 31.08.2017) (13.09.2017/fc/a/f)





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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
36,02 € 36,03 € -0,01 € -0,03% 17.11./19:58
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009780221 978022 37,28 € 30,28 €