LBBW Aktien Europa-Fonds: 04/2018-Bericht, Wertzuwachs von 3,34% - Fondsanalyse


17.05.18 09:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Aktien Europa Fonds (ISIN DE0009780221 / WKN 978022) investiert breit gestreut und über alle Branchen hinweg an den europäischen Aktienmärkten, berichten die Experten von LBBW Asset Management.

Sein Ziel sei eine überdurchschnittliche Partizipation an der langfristigen Entwicklung dieser Märkte. Schwerpunktmäßig würden Aktien aus den lokalen und gesamteuropäischen Blue Chip-Indices (Beispiele: DAX, EURO STOXX) erworben, ausgewählte Werte aus dem Bereich kleinerer und mittelgroßer Werte würden beigemischt.

Um möglichst umfassend an der Entwicklung der europäischen Aktienmärkte zu partizipieren, könne das Fondsmanagement mehrgleisig fahren: Im Fokus stünden europäische Standardwerte (bis zu 100% des Fondsvolumens). Je nach Markteinschätzung könnten jedoch auch bis zu 25% in mittelgroße, bis zu 10% in kleinere europäische Aktiengesellschaften und bis zu 5% in aktiennahe Wandelanleihen oder Genussscheine investiert werden.

Bei den Emittenten der sich im Fonds befindlichen Aktien solle es sich um Unternehmen handeln, die am Shareholder Value orientierte Unternehmensziele verfolgen und insbesondere eine langfristig überdurchschnittliche Eigenkapitalrendite erwirtschaften, sich auf ertragreiche Kerngeschäfte konzentrieren oder ein ausgeprägtes aktionärsfreundliches Informationsverhalten praktizieren würden.

Nicht nur wettermäßig sei der April dieses Jahr ein Wonne-Monat gewesen, auch die Stimmung an der Börse sei wieder besser geworden. Der DAX habe um 4,3% zugelegt und sei damit noch rund 1.000 Punkte von seinem Allzeithoch von Ende Januar entfernt. Seit seinem Tief Ende März bei 11.727 Punkten habe der DAX ein Plus von 7,5% verzeichnet.

Die Aktienmärkte hätten sich auch nach dem langen Osterwochenende im Bann des Handelskonflikts zwischen den USA und China befunden, was für eine anhaltend hohe Volatilität gesorgt habe. Die zunehmenden Spannungen im Handelskonflikt hätten erneut Ängste vor einer Eskalation geschürt und zu Beginn des Monats wieder auf die Stimmung gedrückt. Trotz des weiter schwelenden Handelsstreits hätten die Anleger allerdings wieder Mut gefasst. Der chinesische Präsident Xi Jinping habe auf Druck der USA eine Senkung von Importzöllen unter anderem auf Autos sowie den Schutz geistigen Eigentums ausländischer Firmen angedeutet. Mit seiner konzilianten Tonlage habe der chinesische Präsident für eine spürbare Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China gesorgt. Auch die Luftschläge der USA gegen Ziele in Syrien seien von den Märkten erstaunlich gelassen weggesteckt worden. Hierzu habe auch der gute Start der US-Berichtssaison beigetragen. Die zuvor spürbar angestiegene Volatilität am Aktienmarkt sei wieder sukzessive zurückgegangen.

Der DAX habe aus dem Krisenmodus nach oben durchbrechen können und kurzzeitig die Marke von 12.600 Punkten zurückerobert. Zum Monatsende hätten die Aktienmärkte allerdings wieder einen kleinen Rückschlag erlitten. Für Verunsicherung habe vor allem das steigende Zinsumfeld gesorgt, die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries habe erstmals seit 2014 wieder knapp die Marke von 3,0% überschritten. Dazu hätten insbesondere die zuletzt deutlich gestiegenen Rohstoffpreise beigetragen, mit denen sich auch die Inflationserwartungen erhöht hätten. Insgesamt zwei Mal habe sich der DAX zum Monatsende in Richtung 200-Tage-Linie vorgewagt. Jedes Mal sei er unterhalb des für die langfristige Richtung des deutschen Leitindex so wichtigen gleitenden Durchschnitts nach unten abgewiesen worden.

Für gute Stimmung habe auch das erste koreanische Gipfeltreffen seit mehr als zehn Jahren gesorgt, das Hoffnungen auf ein Friedensabkommen zwischen dem Norden und dem Süden genährt habe. Zudem hätten die zyklischen Titel von der Erholung der US-Valuta profitiert.

Im April habe das Fondsmanagement weiter umgeschichtet. Unter anderem seien Versorger, Konsumgüter und Telekom aufgebaut worden, während Banken und Chemie abgebaut worden seien. (Stand vom 30.04.2018) (17.05.2018/fc/a/f)





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