LBBW Aktien Europa-Fonds: 01/2018-Bericht, Wertzuwachs von 2,07% - Fondsanalyse


14.02.18 09:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Aktien Europa Fonds (ISIN DE0009780221 / WKN 978022) investiert breit gestreut und über alle Branchen hinweg an den europäischen Aktienmärkten, berichten die Experten von LBBW Asset Management.

Sein Ziel sei eine überdurchschnittliche Partizipation an der langfristigen Entwicklung dieser Märkte. Schwerpunktmäßig würden Aktien aus den lokalen und gesamteuropäischen Blue Chip-Indices (Beispiele: DAX, EURO STOXX) erworben, ausgewählte Werte aus dem Bereich kleinerer und mittelgroßer Werte würden beigemischt.

Um möglichst umfassend an der Entwicklung der europäischen Aktienmärkte zu partizipieren, könne das Fondsmanagement mehrgleisig fahren: Im Fokus stünden europäische Standardwerte (bis zu 100% des Fondsvolumens). Je nach Markteinschätzung könnten jedoch auch bis zu 25% in mittelgroße, bis zu 10% in kleinere europäische Aktiengesellschaften und bis zu 5% in aktiennahe Wandelanleihen oder Genussscheine investiert werden.

Bei den Emittenten der sich im Fonds befindlichen Aktien solle es sich um Unternehmen handeln, die am Shareholder Value orientierte Unternehmensziele verfolgen und insbesondere eine langfristig überdurchschnittliche Eigenkapitalrendite erwirtschaften, sich auf ertragreiche Kerngeschäfte konzentrieren oder ein ausgeprägtes aktionärsfreundliches Informationsverhalten praktizieren würden.

Nach der ausgefallenen Jahresendrally sei das Börsenjahr 2018 mit einer Jahresanfangsrally gestartet. Die ersten drei Wochen des Jahres 2018 könnten als Wochen der Rekorde bezeichnet werden. Der Dow Jones habe in diesem Zeitraum mit 25.000 und 26.000 Punkten gleich zwei Tausendermarken geknackt, was neue Rekordstände bedeutet habe. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr habe der Index bereits fünf Tausendermarken überwunden. Gleichzeitig habe der japanische Nikkei-Index mit knapp über 24.000 Punkten den höchsten Stand seit über 26 Jahren erreicht.

Im Sog dieser Rekordjagd habe der DAX nach seinem holprigen Start am ersten Handelstag des neuen Jahres ebenfalls kräftig zugelegt und mit 13.597 Zählern ein neues Allzeithoch geschafft. Auch die kleinen Brüder des DAX - der MDAX und der SDAX - hätten im Monatsverlauf neue Höchststände verzeichnet. Weltweit seien die Aktienmärkte von einer Reihe guter Konjunkturdaten und den beschlossenen US-Steuersenkungen befeuert worden. Die solide globale Konjunktur im Zusammenspiel mit niedrigen Zinsen und noch immer üppiger Liquidität beflügle die Aktien nach wie vor.

Zum Monatsende habe sich allerdings die Stimmung merklich eingetrübt. Der DAX habe kräftig nachgegeben und sei wieder unter die Marke von 13.200 Punkten gerutscht. Der starke Euro habe einen Stimmungsumschwung eingeleitet, als er mit einem Kursniveau von über 1,25 US-Dollar ein neues Dreijahreshoch markiert habe. Dabei sei der Euro von guten Konjunkturdaten getrieben worden. Demnach sei die Wirtschaft der Eurozone im Jahr 2017 so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr gewachsen.

Begleitet von hochfliegenden Frühindikatoren sei die globale Konjunktur mit Schub ins neue Jahr gestartet; das Welt-BIP dürfte 2018 mit +3,6% die höchste Rate seit 2012 erreichen. Impulse kämen weiter von Chinas vermehrt technologiegetriebenem Wachstum, das sich dank staatlicher Hilfen trotz Abbau von Industrie-Überkapazitäten und gebremstem Immobilienboom auf jährlich über 6% belaufe. Auch würden viele Schwellenländer von der höheren Rohstoffnachfrage und damit einträglicheren Exporten profitieren. Vor allem aber dürfte die US-Wirtschaft als Folge der rund 1,5 Bio. US-Dollar teuren Trump-Steuerreform im Jahr 2018 zu einem Haupttaktgeber werden. Durch die Senkung des Unternehmen-Steuersatzes von 35% auf 21% und Abschreibungshilfen sollten insbesondere Investitionen stimuliert werden. Auch in den 19 Ländern der Eurozone halte der Rückenwind an. So sei das Wirtschaftsvertrauen im Dezember auf 116 Punkte, ein neues 17-Jahres-Hoch, gestiegen.

Im Januar haben die Experten von LBBW Asset Management unter anderem Banken, die von der nun offensichtlichen Zinswende profitieren dürften, etwas aufgestockt. Hingegen hätten sie die Sektoren Healthcare, Konsum und Versorger reduziert. (Stand vom 31.01.2018) (14.02.2018/fc/a/f)






hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
35,38 € 35,21 € 0,17 € +0,48% 25.05./21:59
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009780221 978022 37,11 € 32,82 €