LBBW Aktien Deutschland-Fonds: 09/2018-Bericht, Wertrückgang von 2,96% - Fondsanalyse


10.10.18 08:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Aktien Deutschland Fonds (ISIN DE0008484650 / WKN 848465) investiert überwiegend in Aktien führender deutscher Unternehmen (Blue Chips) aus dem DAX, so die Experten von LBBW Asset Management.

Aussichtsreiche Papiere mit mittlerem und kleinerem Börsenwert (Mid- und Small-Caps) aus dem MDAX und dem SDAX würden beigemischt. Bei der Titelauswahl stehe die Analyse der Ertragschancen, der Wachstumsstärke und der Stabilität der Bilanzstrukturen im Vordergrund.

Die Auswahl der Aktien erfolge nach dem Bottom-Up-Ansatz: Das bedeute, dass die Chancen des einzelnen Unternehmens genau analysiert würden. Die Aktie werde jedoch nur dann erworben, wenn auch die Aussichten der entsprechenden Branche und Marktregion positiv beurteilt werden könnten.

Glaube man der Statistik, sei der September einer der schlechtesten Börsenmonate. Gleich zu Beginn des Monats habe der September seinem Ruf als Schreckgespenst an der Börse auch alle Ehre gemacht. Der DAX etwa habe über drei Prozent nachgegeben. Die Anleger hätten auf "risk-off" geschaltet, um gegen die allfälligen Unwägbarkeiten an den üblichen Risikofronten wie Handelsstreit, Brexit, Türkei-Krise, etc. gewappnet zu sein. So habe der DAX den Handel erstmals seit über fünf Monaten unter 12.000 Punkten beendet. Nach diesem turbulenten Start in den September hätten sich die Aktienmärkte allerdings schnell wieder stabilisiert, nachdem die beiden Krisenherde Emerging Markets und Handelsstreit etwas an Drohpotenzial eingebüßt hätten: So habe die türkische Notenbank mit der Leitzinserhöhung auf 24% - gegen den Wunsch Erdoğans - ihre Unabhängigkeit demonstriert. Zudem habe es Hoffnung gegeben, dass die beiden Konfliktparteien im Handelsstreit, USA und China, eine gemeinsame Lösung anstreben würden, nachdem eine Woche zuvor noch eine Eskalation befürchtet worden sei.

Die allgemein freundliche Entwicklung sei auch durch einen stabilen ifo-Index gestützt worden. Der ifo habe sich trotz der aktuellen Unsicherheitsfaktoren vergleichsweise gut halten können. Nach dem starken Anstieg vom August habe er im September zwar wieder etwas nachgegeben, allerdings nur geringfügig von 103,9 auf 103,7. Die von Bloomberg befragten Bankvolkswirte hätten mit einem stärkeren Rücksetzer auf 103,2 gerechnet.

Aus Furcht vor einem Schuldenstreit zwischen Italien und der EU hätten die Anleger am letzten Tag des Monats September die Reißleine gezogen. Die europäischen Aktienmärkte hätten deshalb per Saldo überwiegend im Minus abgeschlossen.

Die europäischen Aktienmärkte befänden sich weiter in schwierigem Fahrwasser, insbesondere Nebenwerte hätten schwächer tendiert. Da sich der MDAX daher deutlich schwächer als der DAX entwickelt habe, habe der LBBW Aktien Deutschland mit -2,96% deutlich mehr als seine Benchmark abgegeben. Bei Einzelaktien habe sich überraschend der "Absteiger" aus dem DAX, die Commerzbank, mit +10,2% am besten entwickelt. Angefeuert durch einen großen Umbau, habe es Thyssen auf Platz eins der Monatsgewinner geschafft; auch Klöckner sei in diesem Fahrwasser um ca. neun Prozent angestiegen. Dagegen kostete die Gewinnwarnung bei unserer Zalando-Position satte 26%, so die Experten von LBBW Asset Management. Ohne wesentliche Nachrichten sei es beispielsweise bei JOST und Krones jeweils um ca. 14% bergab gegangen. Aumann haben wir inzwischen weitestgehend in die Mutter MBB, den Großaktionär, getauscht, so die Experten von LBBW Asset Management. Außerdem hätten sich die Experten von den letzten Befesa-Aktien nach erfreulicher Kursentwicklung getrennt. Beim Placement zum Monatsende in Evonik hätten sie erfolgreich teilgenommen.

Insgesamt sei die Kasse dadurch auf ein halbes Prozent zurückgegangen. (Stand vom 28.09.2018) (10.10.2018/fc/a/f)






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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008484650 848465 194,04 € 159,45 €