LBBW Aktien Deutschland-Fonds: 04/2018-Bericht, Wertsteigerung von 3,54% - Fondsanalyse


15.05.18 12:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Aktien Deutschland Fonds (ISIN DE0008484650 / WKN 848465) investiert überwiegend in Aktien führender deutscher Unternehmen (Blue Chips) aus dem DAX, so die Experten von LBBW Asset Management.

Aussichtsreiche Papiere mit mittlerem und kleinerem Börsenwert (Mid- und Small-Caps) aus dem MDAX und dem SDAX würden beigemischt. Bei der Titelauswahl stehe die Analyse der Ertragschancen, der Wachstumsstärke und der Stabilität der Bilanzstrukturen im Vordergrund.

Die Auswahl der Aktien erfolge nach dem Bottom-Up-Ansatz: Das bedeute, dass die Chancen des einzelnen Unternehmens genau analysiert würden. Die Aktie werde jedoch nur dann erworben, wenn auch die Aussichten der entsprechenden Branche und Marktregion positiv beurteilt werden könnten.

Nicht nur wettermäßig sei der April dieses Jahr ein Wonne-Monat gewesen, auch die Stimmung an der Börse sei wieder besser geworden. Der DAX habe um 4,3% zugelegt und sei damit noch rund 1.000 Punkte von seinem Allzeithoch von Ende Januar entfernt. Seit seinem Tief Ende März bei 11.727 Punkten habe der DAX ein Plus von 7,5% verzeichnet.

Die Aktienmärkte hätten sich auch nach dem langen Osterwochenende im Bann des Handelskonflikts zwischen den USA und China befunden, was für eine anhaltend hohe Volatilität gesorgt habe. Die zunehmenden Spannungen im Handelskonflikt hätten erneut Ängste vor einer Eskalation geschürt und zu Beginn des Monats wieder auf die Stimmung gedrückt. Trotz des weiter schwelenden Handelsstreits hätten die Anleger allerdings wieder Mut gefasst. Der chinesische Präsident Xi Jinping habe auf Druck der USA eine Senkung von Importzöllen unter anderem auf Autos sowie den Schutz geistigen Eigentums ausländischer Firmen angedeutet. Mit seiner konzilianten Tonlage habe der chinesische Präsident für eine spürbare Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China gesorgt. Auch die Luftschläge der USA gegen Ziele in Syrien seien von den Märkten erstaunlich gelassen weggesteckt worden. Hierzu habe auch der gute Start der US-Berichtssaison beigetragen. Die zuvor spürbar angestiegene Volatilität am Aktienmarkt sei wieder sukzessive zurückgegangen.

Der DAX habe aus dem Krisenmodus nach oben durchbrechen können und kurzzeitig die Marke von 12.600 Punkten zurückerobert. Zum Monatsende hätten die Aktienmärkte allerdings wieder einen kleinen Rückschlag erlitten. Für Verunsicherung habe vor allem das steigende Zinsumfeld gesorgt, die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries habe erstmals seit 2014 wieder knapp die Marke von 3,0% überschritten. Dazu hätten insbesondere die zuletzt deutlich gestiegenen Rohstoffpreise beigetragen, mit denen sich auch die Inflationserwartungen erhöht hätten. Insgesamt zwei Mal habe sich der DAX zum Monatsende in Richtung 200-Tage-Linie vorgewagt. Jedes Mal sei er unterhalb des für die langfristige Richtung des deutschen Leitindex so wichtigen gleitenden Durchschnitts nach unten abgewiesen worden.

Für gute Stimmung habe auch das erste koreanische Gipfeltreffen seit mehr als zehn Jahren gesorgt, das Hoffnungen auf ein Friedensabkommen zwischen dem Norden und dem Süden genährt habe. Zudem hätten die zyklischen Titel von der Erholung der US-Valuta profitiert.

Dank eines wesentlich schwächeren Euro hätten sich deutsche Exporttitel im abgelaufenen Monat deutlich erholen können. Der LBBW Aktien Deutschland habe die Verluste des Vormonats mehr als kompensieren können und um erfreuliche 3,54% zugelegt.

Unter den DAX-Werten habe insbesondere SAP nach guten Zahlen deutlich zulegen können. Auch die Deutsche Telekom habe mit einem Plus von 9,4% überzeugt. Im Portfolio hätten allerdings die Technologiewerte RIB Software mit +27% und Wirecard mit fast +18% noch besser performen können. Nach schwachen Zahlen hätten dagegen OSRAM (-20%) und KION (-8,5%) relativ deutlich verloren. Neu ins Portfolio haben die Experten von LBBW Asset Management per IPO Serviceware aufgenommen; außerdem haben sie sich im Rahmen einer Platzierung an Hellofresh beteiligt. Im Gegenzug hätten die Experten Scout24 und Delivery Hero komplett verkauft. Zudem hätten sie zum Monatsende den Anteil an Werten aus der zweiten Reihe im Gegensatz zu DAX-Titeln weiter ausgebaut. Der Fonds bleibe dadurch weiter voll investiert. (Stand vom 30.04.2018) (15.05.2018/fc/a/f)





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