LBBW Aktien Deutschland-Fonds: 01/2018-Bericht, Wertzuwachs von 2,03% - Fondsanalyse


13.02.18 10:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Aktien Deutschland Fonds (ISIN DE0008484650 / WKN 848465) investiert überwiegend in Aktien führender deutscher Unternehmen (Blue Chips) aus dem DAX, so die Experten von LBBW Asset Management.

Aussichtsreiche Papiere mit mittlerem und kleinerem Börsenwert (Mid- und Small-Caps) aus dem MDAX und dem SDAX würden beigemischt. Bei der Titelauswahl stehe die Analyse der Ertragschancen, der Wachstumsstärke und der Stabilität der Bilanzstrukturen im Vordergrund.

Die Auswahl der Aktien erfolge nach dem Bottom-Up-Ansatz: Das bedeute, dass die Chancen des einzelnen Unternehmens genau analysiert würden. Die Aktie werde jedoch nur dann erworben, wenn auch die Aussichten der entsprechenden Branche und Marktregion positiv beurteilt werden könnten.

Nach der ausgefallenen Jahresendrally sei das Börsenjahr 2018 mit einer Jahresanfangsrally gestartet. Die ersten drei Wochen des Jahres 2018 könnten als Wochen der Rekorde bezeichnet werden. Der Dow Jones habe in diesem Zeitraum mit 25.000 und 26.000 Punkten gleich zwei Tausendermarken geknackt, was neue Rekordstände bedeutet habe. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr habe der Index bereits fünf Tausendermarken überwunden. Gleichzeitig habe der japanische Nikkei-Index mit knapp über 24.000 Punkten den höchsten Stand seit über 26 Jahren erreicht.

Im Sog dieser Rekordjagd habe der DAX nach seinem holprigen Start am ersten Handelstag des neuen Jahres ebenfalls kräftig zugelegt und mit 13.597 Zählern ein neues Allzeithoch geschafft. Auch die kleinen Brüder des DAX - der MDAX und der SDAX - hätten im Monatsverlauf neue Höchststände verzeichnet. Weltweit seien die Aktienmärkte von einer Reihe guter Konjunkturdaten und den beschlossenen US-Steuersenkungen befeuert worden. Die solide globale Konjunktur im Zusammenspiel mit niedrigen Zinsen und noch immer üppiger Liquidität beflügle die Aktien nach wie vor.

Zum Monatsende habe sich allerdings die Stimmung merklich eingetrübt. Der DAX habe kräftig nachgegeben und sei wieder unter die Marke von 13.200 Punkten gerutscht. Der starke Euro habe einen Stimmungsumschwung eingeleitet, als er mit einem Kursniveau von über 1,25 US-Dollar ein neues Dreijahreshoch markiert habe. Dabei sei der Euro von guten Konjunkturdaten getrieben worden. Demnach sei die Wirtschaft der Eurozone im Jahr 2017 so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr gewachsen.

Begleitet von hochfliegenden Frühindikatoren sei die globale Konjunktur mit Schub ins neue Jahr gestartet; das Welt-BIP dürfte 2018 mit +3,6% die höchste Rate seit 2012 erreichen. Impulse kämen weiter von Chinas vermehrt technologiegetriebenem Wachstum, das sich dank staatlicher Hilfen trotz Abbau von Industrie-Überkapazitäten und gebremstem Immobilienboom auf jährlich über 6% belaufe. Auch würden viele Schwellenländer von der höheren Rohstoffnachfrage und damit einträglicheren Exporten profitieren. Vor allem aber dürfte die US-Wirtschaft als Folge der rund 1,5 Bio. US-Dollar teuren Trump-Steuerreform im Jahr 2018 zu einem Haupttaktgeber werden. Durch die Senkung des Unternehmen-Steuersatzes von 35% auf 21% und Abschreibungshilfen sollten insbesondere Investitionen stimuliert werden. Auch in den 19 Ländern der Eurozone halte der Rückenwind an. So sei das Wirtschaftsvertrauen im Dezember auf 116 Punkte, ein neues 17-Jahres-Hoch, gestiegen.

Insgesamt seien die Aktienmärkte freundlich ins Jahr gestartet. Ein zuletzt starker Euro und steigende Zinsen hätten allerdings eine Konsolidierung eingeläutet. Der LBBW Aktien Deutschland habe zum Jahresstart um 2,03% zugelegt und sich wie seine Benchmark entwickelt.

Unter den DAX-Werten sei adidas mit +12% am stärksten gestiegen; in Schwäche hätten die Experten nochmal zugekauft und seien nun nur noch leicht untergewichtet. Die anderen Monatsgewinner wie z.B. Rocket Internet, Hella oder Scout24 seien zwischen 9,5% und 11,5% angestiegen und würden aus der "zweiten Reihe" stammen.

Die Versorger hätten sich dagegen allesamt schwach entwickelt und unter steigenden Zinsen gelitten. Von Rocket Internet, Stabilus und Zalando haben sich die Experten von LBBW Asset Management nach sehr guter Kursentwicklung getrennt. Dagegen hätten sie Heideldruck, Wirecard und CompuGroup erworben. Zudem hätten sie sich an der Platzierung in Jost Werken am Monatsende beteiligt.

Die Kasse betrage aktuell nur 0,3 Prozent. (Stand vom 31.01.2018) (13.02.2018/fc/a/f)





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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
158,06 € 159,22 € -1,16 € -0,73% 16.11./19:58
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008484650 848465 194,04 € 153,48 €