KSAM-RICAM-Value² R-Fonds: 08/2020-Bericht, Wertzuwachs von 0,4% - Fondsanalyse


01.10.20 08:30
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel der Anlagepolitik des KSAM-RICAM-Value² Fonds (ISIN DE000A2JQHL3 / WKN A2JQHL) ist es, im Rahmen einer aktiven Strategie, langfristig einen attraktiven Wertzuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von Aramea Asset Management.

Anlageschwerpunkt des Fonds würden nationale und internationale Aktien mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil bilden. Die Titelselektion erfolge über den fundamentalen Investmentprozess nach dem so genannten RICAM-Modell, welches auf Basis fundamentaler Daten arbeite, die in einem mehrstufigen Verfahren berücksichtigt würden. Dabei werde insbesondere die Wettbewerbsstärke, die Marktpositionierung, die Kapitalausstattung und die Rentabilität des jeweiligen Unternehmens berücksichtigt.

Die Hoffnung auf anhaltend positive Nachrichten zur Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen sowie überwiegend positive Wirtschaftskennzahlen in Europa und den USA hätten zu einer weiteren, positiven Performance der globalen Aktienmärkte im August trotz einer Zunahme der weltweit registrierten Corona-Neuinfektionen geführt. In den USA habe der NASDAQ 100 im Berichtsmonat um +11,1% zugelegt, der S&P 500 habe bei einem Anstieg von 7,2% ein neues Allzeithoch erreicht. Nach Erreichen von Jahreshöchstständen Anfang August sei es unterdessen vor allem in den USA aufgrund der von Aktienanalysten postulierten überzogenen Bewertungen zu einer Teilkorrektur zwischen Anfang und Mitte August gekommen. In Europa habe der EURO STOXX 600 3% höher geschlossen als am Vormonatsende. In Deutschland habe der DAX gegenüber dem Vormonatsende um 5,1% zugelegt, während der MDAX 4,8% und der SDAX um 7,2% gestiegen seien. Relativ zum Jahresbeginn lägen die europäischen Aktienindices damit weiterhin im Minus, während ihre US-amerikanischen Pendants zum Teil bereits deutlich im Plus notiert hätten.

Die Staatsanleihenmärkte hätten im August leicht nachgegeben. Während die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe von -0,5% auf -0,4% gegenüber dem Vormonatsende gestiegen sei, habe sich die entsprechende Rendite in den USA im gleichen Zeitraum von +0,5% auf +0,7% erhöht. Beide hätten für steilere Zinskurven über die langen Laufzeiten gesorgt. Die Ankündigung des US-Notenbankchefs Jerome Powell, das Inflationsziel künftig auf durchschnittlich 2% zu erhöhen, habe zum Anstieg der langfristigen Zinsen beigetragen.

Der US-Dollar habe im August gegenüber dem EUR um weitere +1,4% zum Vormonat abgewertet, während der Schweizer Franken und der Japanische Yen um +0,3% respektive 1,4% gegenüber dem Euro nachgegeben hätten. Der Brent-Ölpreis habe mit 45 US-Dollar je Barrel rund 4,5% höher geschlossen als zum Vormonatsende. Trotz des leicht schwächeren US-Dollar habe der Goldpreis im August stagniert und mit 1.967 US-Dollar je Feinunze 0,3% tiefer als zum Vormonatsende notiert.

Bei den Stimmungsindikatoren habe der ZEW Economic Sentiment Index in Deutschland mit 71,5 die durchschnittliche Erwartung von 55,9 deutlich übertroffen, auch der ifo-Geschäftsklimaindex sei zum vierten Mal in Folge auf 97,5 gegenüber 97 im Vormonat gestiegen. Die Konjunkturdaten in den USA seien ebenso aktienfreundlich gewesen, so hätten etwa die Aufträge für langlebige Industriegüter um 11,2% zunehmen können und damit die Erwartungen um circa 5% überstiegen. Auch die US-Arbeitslosenzahl sei mit 167.000 deutlich weniger stark angestiegen als erwartet, während die US-Arbeitslosenquote von 11,1% im Vormonat auf 10,2% weiter gesunken sei.

Mit der ersten US-Präsidentschaftsdebatte zwischen Trump und Biden am 29. September starte Ende nächsten Monats die heiße Phase der US-Wahlen, welche am 3. November stattfänden. (Stand vom 31.08.2020) (01.10.2020/fc/a/f)






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