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KEPLER Rent 2024-Fonds: Geld braucht Zeit zum Reifen - Fondsanalyse


15.09.17 10:30
KEPLER-FONDS KAG

Linz (www.fondscheck.de) - Unter dem Motto "Geld braucht Zeit zum Reifen" wird die Erfolgsserie der KEPLER Laufzeitenportfolios fortgesetzt, so Andreas Lassner-Klein, Geschäftsführer der KEPLER-FONDS KAG.

Bereits seit dem Jahr 2008 könnten Anleger die Ertragschancen dieser Fondsart nutzen. Mittlerweile habe sich das Konzept im Management von KEPLER Fonds als Kernkompetenz manifestiert. Das verwaltete Kundenvolumen darin übersteige einen Wert von 525 Mio. Euro. Mit dem KEPLER Rent 2024 (ISIN AT00RENT24A2 / WKN A2DU0X, ausschüttend; ISIN AT00RENT24T2 / WKN A2DU0Y, thesaurierend) gehe diese Erfolgsgeschichte bereits in die sechste Runde.

Anleger würden sichere und kalkulierbare Lösungen schätzen. Markenzeichen der Laufzeitenportfolios sei das leicht nachvollziehbare Anlagekonzept ähnlich einer herkömmlichen Anleihe. Laufzeit und Tilgung seien zu einem fixen Zeitpunkt festgelegt. Durch die Beimischung von höher verzinsten Unternehmensanleihen und Anleihen aus Schwellenländern werde nicht nur das Kapital erhalten, sondern auch ein attraktiver Mehrwert erzielt.

Der KEPLER Rent 2024 umfasse ein globales Universum mit Staatsanleihen guter Bonität, Pfandbriefen, Bankanleihen, Unternehmensanleihen und Anleihen aus Emerging Markets - begeben bzw. abgesichert in Euro. Durch die optimierte Mischung dieser Anleihen-Kategorien sei eine attraktive Rendite erzielbar.

Die Gewichtung der Anleihenklassen werde während der Laufzeit aktiv angepasst. In den ersten Jahren seien höher rentierende und damit risikoreichere Anleihen wesentlicher Teil im Portfolio. Zum Ende der Laufzeit hin würden Staatsanleihen, Pfandbriefe und Unternehmensanleihen guter Bonität den Schwerpunkt bilden. Das Zinsänderungs- und Bonitätsrisiko werde innerhalb der Veranlagungsdauer sukzessiv reduziert. Der KEPLER Rent 2024 sei in Österreich und Deutschland zum Vertrieb zugelassen.

Fondsmanager Mag. Markus Götsch, CEFA, im Gespräch:

Bereits zum sechsten Mal geht bei der KEPLER-FONDS KAG ein Laufzeitenfonds an den Start. Dieses Konzept hat sich als Kernkompetenz bei KEPLER manifestiert. Was ist das Geheimnis dieses Erfolgskonzeptes?

Götsch: Unsere Laufzeitenfonds vereinen mehrere Vorteile in einer Anlagelösung. Es ist von Beginn an eine fixe Laufzeit definiert. Damit werden Schwankungen, die am Kapitalmarkt immer wieder auftreten, zum Laufzeitenende ausgeglichen. Ähnlich wie beim Kauf einer einzelnen Anleihe. Der Zusatznutzen ist die breite Diversifizierung der Veranlagung. Dabei werden die Risiken auf über 450 Emittenten gestreut und es können Prämien von verschiedenen Anleihen-Segmenten eingesammelt werden. Höher verzinste Unternehmensanleihen sowie Anleihen aus Emerging Markets wirken sich positiv auf den Ertrag aus. Ebenso liefert die Beimischung von kleinvolumigeren Anleihen einen Mehrertrag ohne zusätzliches Bonitätsrisiko.

Die Zinsen verharren bereits lange Zeit auf einem sehr niedrigen Niveau. Wie würde sich ein Zinsanstieg auf den KEPLER Rent 2024 auswirken?

Götsch: Kurzfristig würde es zu einem sinkenden Anteilswert kommen. Diese Kursbewegung ist damit ähnlich wie bei Anleihen bzw. klassischen Rentenfonds. Im Portfolio ist die Restlaufzeit der Anleihen jedoch auf März 2024 ausgerichtet. Daher könnten diese Kursverluste bis zum Laufzeitenende wieder aufgeholt werden. Ein kleiner Vorteil steigender Zinsen: Die laufenden Kuponzahlungen führen zu einem höheren Zinsniveau bei der Wiederveranlagung.

Wie ist der KEPLER Rent 2024 zu Fondsstart positioniert?

Götsch: Wir greifen beim KEPLER Rent 2024 auf das bewährte Konzept der Vorgänger zurück. Die Basis der Veranlagung bilden Staatsanleihen, Pfandbriefe und Unternehmensanleihen mit guter Bonität. Beigemischt werden High-Yield-Unternehmensanleihen sowie Anleihen aus Schwellenländern. Das Währungsrisiko wird in den Laufzeitenportfolios weitgehend abgesichert. (Ausgabe vom 14.09.2017) (15.09.2017/fc/a/f)