Investec European Equity Fonds: Brexit hat Konsumausgaben in Großbritannien geschwächt - Fondsanalyse


01.10.18 11:00
Investec Asset Management

London (www.fondscheck.de) - Am Mittwoch endet der Parteitag der britischen Conservatives, so die Experten von Investec Asset Management.

Damit beginne der Endspurt der Brexit-Verhandlungen bis zum Austritt Großbritanniens aus der EU Ende März 2019. Ken Hsia, Portfolio Manager des Investec European Equity Fonds (ISIN LU0345777147 / WKN A0QYFX, A ACC USD; ISIN LU0440694585 / WKN A0X9JR, A ACC EUR) bei Investec Asset Management, kommentiere die Auswirkungen des bevorstehenden Brexit auf britische Unternehmen.

Die Brexit-Verhandlungen würden weiterhin für Unsicherheit bei britischen Unternehmen und Privatpersonen sorgen, was zu einer Schwächung der Konsumausgaben in den letzten acht Monaten geführt habe. Britische Unternehmen hätten z.B. durch starke M&A-Aktivitäten (Shire, Sainsbury's und Virgin Money) eine größere Widerstandsfähigkeit bewiesen und viele Unternehmen würden weiterhin in Wachstum investieren.

Zuletzt seien die Schlagzeilen voller Spekulationen gewesen, dass das Vereinigte Königreich am 29. März 2019 die EU ohne Einigung verlassen werde. Immer häufiger werde von einem zweiten Referendum gesprochen, da die Bevölkerung das Vertrauen in die Politiker verliere. Erwartet werde, dass, wenn es ein Abkommen gebe und ein weiteres Referendum abgehalten werde, die Abstimmung zwischen einem "Deal-Brexit" oder keinem Brexit stattfinden würde.

Wenn es kein Handelsabkommen gebe, dann gäbe es ein Referendum zwischen einem "Kein-Abkommen-Brexit oder kein Brexit". Es seien wohl alle Kombinationen möglich. Im Falle eines harten Brexits würde das Vereinigte Königreich bis Handelsabkommen ausgehandelt werden können wieder auf den Handel unter WTO-Bedingungen zurückfallen und die Auslandsinvestitionen würden gedämpft bleiben, bis die internationalen Handelsbedingungen erfüllt seien.

Angesichts der damit verbundenen Unsicherheit würden die Experten die möglichen Auswirkungen eines 'Hard Brexits' für ihre Portfoliobestände sorgfältig beobachten, einschließlich der Abhängigkeit von internationalen Lieferketten oder europäischen Zeitarbeitskräften. Die Mehrheit der in Großbritannien börsennotierten Beteiligungen der Experten seien multinationale Unternehmen, die in Großbritannien börsennotiert oder ansässig seien, sodass die Auswirkungen eines Brexit entsprechend geringer seien. (01.10.2018/fc/a/f)





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