Hippokrat-Fonds: 04/2020-Bericht, Wertsteigerung von 8,6% - Fondsanalyse


18.05.20 13:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des Fondsmanagements des Hippokrat-Fonds (ISIN DE0009792283 / WKN 979228) ist es, mit einer wachstumsorientierten Anlagepolitik einen langfristigen Kapitalzuwachs zu erzielen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Das Fondsmanagement sehe keine Anlageschwerpunkte vor, aber zeitweilige Schwerpunktbildungen im Rahmen der taktischen Asset-Allokation seien möglich. Um dies zu erreichen, stünden bei der Auswahl der Anlagewerte die Aspekte des langfristigen Vorsorgesparens, also Werterhaltung und Wachstum auf lange Sicht, im Vordergrund.

Die abnehmende Anzahl neuer Corona-Infektionen in Europa, den USA und in China und die einhergehenden Lockerungen der Ausgangssperren hätten für eine rasante Erleichterungsrally an den Aktienmärkten gesorgt. Der DAX habe mit einem Plus von 9,3% die beste Monatsentwicklung seit 2015 verzeichnet. Positive Impulse seien auch von der amerikanischen Nationalbank gekommen (die jetzt sogar Unternehmensanleihen mit schwächerer Bonität kaufen werde, um die Kreditmärkte zu stabilisieren).

Viele Nationen hätten sich hinsichtlich der Maßnahmen zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie förmlich überschlagen und würden noch nie gesehene, finanzielle Unterstützung in die Wirtschaft geben. Mitte April hätten dann auch noch zum Teil leicht bessere Quartalszahlen, gemessen im Vergleich zu den pessimistischsten Erwartungen, den Markt überrascht und so hätten die Aktienmärkte meist die Hälfte des Kurssturzes der ersten Monate 2020 wieder aufgeholt.

Klare Favoriten seien Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit und Technologie. Zum einen werde hier auf eine dauerhafte staatliche Förderung dieses Sektors spekuliert und Unternehmen aus dem Technologiebereich würden von der fortschreitenden Digitalisierung überproportional profitieren (Homeoffice/Homeshopping/Soziale Netze). Der Technologie-Index NASDAQ in den USA habe sogar mit einem Plus von 15,2% die beste Monatsperformance seit 1987 erzielt.

Trotz des Einbruchs der Einkaufsmanagerindices in Deutschland, in Europa und den USA und dem dramatischen Absturz des US-Arbeitsmarkts mit rekordhohen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe habe dennoch die Meinung überwogen, dass die Corona-Pandemie im Jahr 2021 überstanden sein werde.

Trotz der Erleichterungsrally an den Aktienmärkten hätten auch die Anleihemärkte im April zugelegt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sei von minus 0,46% auf minus 0,58% gesunken und die entsprechende Rendite in den USA sei von 0,67% auf 0,62% gefallen. Der Euro habe den April gegenüber dem US-Dollar nahezu unverändert bei 1,095 USD beendet. Die Ölpreise hätten eine Achterbahnfahrt im April erlebt. Der Mai-Kontrakt für WTI-Öl sei zwischenzeitlich auf minus 40 USD je Barrel gesunken - die erste jemals beobachtete negative Notierung - da weltweit die Kapazitäten zur Öllagerung zunehmend ausgeschöpft seien. Die Corona-Pandemie habe die Nachfrage nach Öl um bis zu 30% einbrechen lassen. (Stand vom 30.04.2020) (18.05.2020/fc/a/f)






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