Gold-ETFs: Zwei kräftige Abflüsse in Folge - Bestände um fast 9 Tonnen abgebaut


04.10.17 14:05
Commerzbank

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Zwei kräftige ETF-Abflüsse in Folge - die Bestände wurden in den letzten beiden Tagen um fast neun Tonnen abgebaut - konnten Gold nicht stärker unter Druck bringen, so die Analysten der Commerzbank.

Es handle bei rund 1.275 USD je Feinunze und damit weiter oberhalb der 100-Tage-Linie, die dem Preis offenbar Unterstützung gebe. Gold dürfte nach Erachten der Analysten der Commerzbank weiter gefragt sein, zum Beispiel wegen der politischen Unsicherheiten in Europa. Denn die katalanische Regionalregierung wolle eigenen Angaben zufolge nach dem chaotischen Referendum letzten Sonntag in einigen Tagen die Unabhängigkeit Kataloniens ausrufen. Dies dürfte von der spanischen Regierung in Madrid nicht so einfach hingenommen werden. Im Gegensatz zu Gold hätten die von Bloomberg erfassten Silber-ETFs gestern mit 133 Tonnen den bislang größten Tageszufluss in diesem Jahr vermeldet.

In den USA seien im September deutlich mehr Fahrzeuge verkauft worden als erwartet. Daten der Ward's Automotive Group zufolge sei die saisonbereinigte und annualisierte Verkaufsrate auf 18,47 Mio. Fahrzeuge nach oben gesprungen, der höchste Wert seit Juli 2005. Dies sei auf Hurrikan Harvey zurückzuführen, der viele Fahrzeuge vernichtet habe. Diese würden jetzt wieder ersetzt. Industriekreise würden damit rechnen, dass deshalb auch im Oktober die Fahrzeugverkäufe noch hoch ausfallen würden. Dem Palladiumpreis habe dies allerdings keinen wesentlichen neuen Auftrieb gegeben. Palladium koste heute Morgen rund 925 USD je Feinunze. (04.10.2017/fc/a/e)




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