Franklin LibertyQ Global Equity SRI UCITS ETF: Weltweit mit gutem Gewissen investieren - ETF-Analyse


09.01.18 12:23
Franklin Templeton

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Franklin LibertyShares sind Smart Beta ETFs, die die Attraktivität und die Intuition eines passiven Ansatzes - Transparenz, Diversifikation, eine regelbasierte Methodik und niedrigere Kosten - mit den Erkenntnissen des aktiven Managements kombinieren, so die Experten von Franklin Templeton im Kommentar zum Franklin LibertyQ Global Equity SRI UCITS ETF (ISIN IE00BF2B0N83 / WKN A2DTF3).

Laut einer alten Börsenweisheit sollten Anleger nicht alle Eier in einen Korb legen. Dies bedeute nichts anderes, als sein Anlagevermögen über möglichst viele Einzeltitel und Anlageklassen zu streuen. Auf diese Weise solle das Verlustrisiko reduziert werden. Immer mehr Anleger würden diesen Ratschlag befolgen und daher in passive Indexfonds investieren, die ein großes Anlageuniversum abbilden würden. Nicht selten sei Kernbestandteil eines Portfolios ein ETF auf den MSCI All Country World Index. Nach Meinung der Experten von Franklin Templeton gibt es hier Optimierungsbedarf.

In der Regel würden ETFs nach Marktkapitalisierung gewichtete Indices abbilden. Die Nachteile dieser Gewichtung seien eine tendenzielle Fokussierung auf Large Caps, eine Überbewertung von großen Positionen und eine Aktienkonzentration in einigen wenigen Branchen oder Ländern. Diese Einschränkungen könnten erhebliche Auswirkungen auf die Ergebnisse eines Anlegers haben.

Bei einem Smart-Beta-Ansatz würden Aktien dagegen auf der Basis anderer Kriterien als Marktkapitalisierung in einen Index aufgenommen. Bei den Frankli LibertyQ Indices würden die einzelnen Positionen mithilfe von so genannten Faktoren analysiert, ausgewählt, gewichtet und strukturiert. Ein Faktor sei ein Hauptmerkmal einer Anlage, welches die Entwicklung einer Aktie über einen längeren Zeitraum erkläre. Langfristig sollten so positive Renditen - so genannte "Renditeprämien" - über die Marktindices hinaus erzielt werden. Nach folgenden Faktoren würden die Franklin LibertyQ Indices zusammengesetzt:

- Qualität: Unternehmen mit stabilem Ertragswachstum, soliden Bilanzen und effizienter Ressourcenverwendung.

- Wert: Aktien, die im Verhältnis zur historischen und prognostizierten Bewertung attraktive Kurse aufweisen würden und attraktive Dividenden ausgeschüttet hätten.

- Momentum: Unternehmen, die in den letzten zwölf Monaten eine solide Wertentwicklung gezeigt hätten.

- Volatilität: Aktien, die eine unterdurchschnittliche Schwankung der Renditen bewiesen hätten.

Für die Erstellung eines Franklin LibertyQ Index werde zu Anfang auf einen klassischen, nach Marktkapitalisierung gewichteten Index zurückgegriffen. Mittels Faktoranalyse würden dann diejenigen Aktien gefunden, die die gewünschten Faktoren - Qualität, Wert, Momentum und Volatilität - aufweisen würden.

Die Faktoren seien nicht gleich gewichtet. Da die aktive Managementphilosophie von Franklin Templeton auf einem fundamentalen Auswahlprozess basiere, werde auch bei der Faktorgewichtung auf eine starke wirtschaftliche Logik geachtet. Aus diesem Grund würden die Faktoren Qualität und Wert am stärksten betont. Momentum und Volatilität würden ebenfalls eine wichtige, wenngleich weniger stark ausgeprägte Rolle spielen. Am Ende bilde ein Smart Beta ETF diesen neuen spezifischen Index nach.

Mit dem Franklin LibertyQ Global Equity SRI UCITS ETF (SRI: Socially Responsible Investment) biete Franklin Templeton ein Smart Beta ETF an, mit dem Anleger an der Entwicklung der globalen Aktienmärkte partizipieren könnten. Neben den bekannten Faktoren würden bei der Zusammensetzung des zugrunde liegenden LibertyQ Global Equity SRI Index auch noch nachhaltige Kriterien wie Umweltfreundlichkeit und soziale Verantwortung eine entscheidende Rolle spielen.

Die Positionen des LibertyQ Global Equity SRI Index würden aus dem MSCI AC World SRI Index ausgewählt. Dieser setze sich aus Aktien aus 23 Ländern zusammen, welche die so genannten ESG-Kriterien (Environment, Social and Governance) erfüllen würden.

Bekannte ESG-Themen seien beispielsweise Knappheit natürlicher Ressourcen, Entsorgung von gefährlichen Abfällen, Produktsicherheit, Gesundheit und Sicherheit von Arbeitskräften sowie Aktionärsrechte. All diese Punkte könnten bedeutende Auswirkungen auf die Performance von Wertpapieren haben. Denn langfristig könnten sie die Geschäftsmodelle von Unternehmen beeinflussen.

In Kombination mit den überwiegend auf fundamentalen Kennzahlen basierenden Faktoren könne die Berücksichtigung von ESG-Kriterien helfen, Risiken zu minimieren bzw. zu steuern und somit langfristige, nachhaltige und risikobereinigte Renditen zu generieren.

Mit dem Franklin LibertyQ Global Equity SRI UCITS ETF könnten Anleger langfristige, risikobereinigte Renditen anstreben - gepaart mit gutem Gewissen. Denn neben einer regelbasierten Methodik, die auf den Erkenntnissen aus der aktiven Verwaltung beruhe, kämen Anleger auch in den Genuss eines umweltfreundlichen und sozial verantwortlichen Investments. Zudem würden sie von den Vorteilen eines ETFs profitieren, wie geringe Kosten, hohe Transparenz und breite Streuung, ohne die Nachteile eines traditionellen ETFs in Kauf zu nehmen. (Ausgabe 72 vom Januar 2017) (09.01.2018/fc/a/e)





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