Franklin K2 Alternative Strategies Fund: Die zeitgemäße Anlagestrategie - Fondsanalyse


06.09.17 14:00
Franklin Templeton

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Am 15. September 2017 feiert der Franklin K2 Alternative Strategies Fund (ISIN LU1093756168 / WKN A119QP) sein dreijähriges Bestehen - ein guter Zeitpunkt, um den Publikumsfonds, der in alternative Anlagestrategien ­investiert, näher vorzustellen, so die Experten von Franklin Templeton.

Seit der Finanzkrise seien nun schon fast zehn Jahre vergangen und die Märkte hätten sich weitgehend erholt. Doch inzwischen würden sich bei zahlreichen Anlegern neue Sorgen breit machen: Aktien seien überbewertet, Anleihen würden keine Zinsen abwerfen und erneut drohe eine Immobilienblase. Das Vertrauen in die klassischen Anlageklassen schwinde und viele würden eine neue Krise fürchten. Anleger würden daher verstärkt nach alternativen Anlagen suchen, die ein optimiertes Chance/Risiko-Verhältnis anstreben würden.

Der Begriff "alternative Anlagestrategien" erscheine im Zusammenhang mit Geldanlagen immer häufiger. Doch was verberge sich dahinter? Während klassische Investmentfonds nur Aktien und Anleihen halten würden, mit der Hoffnung, dass alles steige, würden alternative Anlagestrategien versuchen, die ihnen anvertrauten Gelder auf verschiedenen, meist nicht traditionellen Wegen zu vermehren. Vor allem in unruhigen Marktphasen könnten diese Strategien häufig ihre Stärke ausspielen.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt dieser Vorgehensweise sei, dass die Volatilität allgemein geringer sei als bei Aktienportfolios und sogar manchen Anleihenportfolios. Anleger, die ihr Depot mit dem Franklin K2 Alternative Strategies Fund diversifizieren würden, könnten so das gesamte Risiko-Ertrags-Profil ihres Portfolios verbessern.

Der K2 Alternative Strategies Fund kombiniere vier verschiedene Strategien. Die Kombination aus diesen Strategien ermögliche dem Fondsmanagement, im jeweiligen ökonomischen Umfeld unterschiedliche Anlagestile zu bevorzugen. Dabei entscheide das Management je nach Marktphase, welche der vier Strategien stärker bzw. welche schwächer gewichtet werde.

Die Long-Short-Equity-Strategie könne in nahezu jeder Marktsituation angewendet werden. Gehe das Fondsmanagement beispielsweise bei bestimmten Wertpapieren von fallenden Kursen aus, baue es so genannte "Short-Positionen" auf. Würden dagegen steigende Kurse erwartet, werde der Anteil an diesen Wertpapieren erhöht ("Long-Positionen").

Bei der Global-Macro-Strategie ziele das Management darauf ab, mittels makroökonomischer Analysen Chancen auf den internationalen Märkten zu nutzen. Charakteristisch für die Relative-Value-Strategie sei eine breite Palette von Anlagetechniken, um Preisineffizienzen zu nutzen. Dies könne der Fall sein, wenn ein Wertpapier beispielsweise an unterschiedlichen Börsen zu unterschiedlichen Preisen gehandelt werde.

Bei der Event-Driven-Strategie liege der Fokus auf Unternehmen, die sich in besonderen Situationen wie Umstrukturierungen, Managementwechsel, Aktienrückkäufen, Ausgliederungen, usw. befänden, da sich in solchen Fällen häufig Chancen bieten würden, von Kursveränderungen zu profitieren.

Besonders positiv sei das Fondsmanagement aktuell gegenüber Europa eingestellt. In dieser Region seien eine Verbesserung des Gewinnwachstums, eine Stabilisierung des BIP, eine Abnahme der geopolitischen Risiken nach den Wahlen zu Beginn des Jahres 2017 und - was besonders wichtig sei - die Tatsache, dass davon eine zunehmende Anzahl an Branchen und Unternehmen erfasst werde, zu beobachten. Zudem sollten die europäischen Aktienmärkte auch weiterhin von relativ günstigen Bewertungen, besserem Ertragswachstum und einer allgemeinen globalen Reflation profitieren. All dies schaffe ein ausgezeichnetes Umfeld für eine fundamentale Titelselektion, welche im Rahmen der Long-Short-Equity-Strategie umgesetzt werde.

Weitere Chancen dürfte auch der unterschiedliche Kurs der Zentralbanken der führenden globalen Volkswirtschaften bieten. Nachdem die FED nun ihre Zinsen zum vierten Mal seit Dezember 2015 angehoben habe, signalisiere sie unmissverständlich ihre Absicht, das Zinsniveau künftig zu normalisieren. Gleichzeitig würden die EZB und die Bank of Japan auch weiterhin einen eher gelockerten Ansatz verfolgen. Diese gegenläufige Politik könnte Unterschiede zur Folge haben, die abgesicherte Chancen eröffnen würden, beispielsweise bei Short-Positionen auf US-Staatsanleihen gegenüber Long-Positionen auf Anleihen aus der Eurozone. Zudem sollte diese Entwicklung zu stärkeren Marktineffizienzen zwischen Barmitteln, Anleihen und Futures führen, wovon weniger direktionale Relative-Value-Strategien profitieren sollten.

Der Franklin K2 Alternative Strategies Fund sei für Anleger geeignet, die den Finanzmärkten und vor allem den klassischen Anlagen wie Anleihen und Aktien derzeit skeptisch gegenüberstünden und zur Risikostreuung auf eine Kombination "alternativer" Strategien setzen möchten. (Ausgabe 68 vom September 2017) (06.09.2017/fc/a/f)






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