Franklin Global Fundamental Strategies Fund: Marathon-Strategie I - Seit zehn Jahren im Rennen - Fondsanalyse


06.11.17 15:00
Franklin Templeton

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Einen echten Marathonläufer zeichnen Ausdauer, Zielstrebigkeit und Disziplin aus, so die Experten von Franklin Templeton.

Genau das habe auch die Marathon-Strategie I, der Franklin Global Fundamental Strategies Fund, seit seinem Start bewiesen. Vor zehn Jahren sei der Dauerläufer ins Rennen gegangen und habe sich mit seinen drei unterschiedlichen Investmentstrategien in verschiedenen Marktphasen behauptet.

"Der einzige Investor, der nicht diversifizieren sollte, ist der, der immer 100% richtig liegt." - Diesen Satz habe niemand anderes als Sir John Templeton gesagt. Zur richtigen Zeit das richtige Wertpapier zu kaufen und zu verkaufen sei so gut wie unmöglich, nichtsdestotrotz würden nach wie vor viele Privatanleger genau diese Strategie verfolgen - mit meist geringem Erfolg.

Ganz im Sinne von Sir John Templeton sei dagegen der Ansatz eines diversifizierten Portfolios, bestehend aus Aktien und Anleihen. Der Vorteil dieser Vorgehensweise sei beispielsweise während der Finanzkrise deutlich geworden. Viele Investoren seien aus Aktien und Anleihen geflüchtet und hätten stattdessen komplett auf Barmittel gesetzt. Wären sie stattdessen mit einem über Aktien und Anleihen breit gestreuten Portfolio investiert geblieben, hätten die Anleihengewinne einen Teil der Aktienverluste kompensiert und sie hätten auch nicht versäumt, Anfang 2009 zu Beginn der Erholung wieder einzusteigen.

Eine Strategie, die auf dem Gedanken der Diversifikation basiere, sei die Marathon-Strategie I, umgesetzt im Franklin Global Fundamental Strategies Fund. Dank der breiten Streuung des Fonds auf verschiedene Wertpapiere und Anlageklassen würden Anleger an der Wertentwicklung der Aktienmärkte partizipieren, während die Anleihen die Risiken abfedern würden - oder umgekehrt. In den letzten zehn Jahren habe der Fonds in verschiedenen Marktphasen beweisen können, dass seine Strategie funktioniere.

Der Franklin Global Fundamental Strategies Fund vereine die langfristig erfolgreichen Strategien der drei Investmenthäuser von Franklin Templeton Investments in einem Produkt. Ein Drittel des Fondsvermögens investiere das Fondsmanagement in die Strategie des Templeton Growth (Euro) Fund (ISIN LU0114760746 / WKN 941034, A (acc) EUR). Die beiden anderen Drittel würden sich auf die Strategien des Franklin Mutual Global Discovery Fund (ISIN LU0211333025 / WKN A0DQXW, thesaurierend; ISIN LU0260862726 / WKN A0KECM, ausschüttend) - ein Deep-Value Aktienfonds - sowie die Strategie des Templeton Global Bond Fund (ISIN LU0152980495 / WKN 749655, A (acc) EUR; ISIN LU0029871042 / WKN 971663, A (Mdis) USD) - ein global anlegender Rentenfonds verteilen.

Um Kursschwankungen zu reduzieren, nehme das Fondsmanagement ein regelmäßiges Rebalancing vor, mit dem Ziel, ein möglichst gleichmäßiges Engagement in die drei zugrunde liegenden Strategien zu erreichen. Der Vorteil: Bei steigenden Börsen würden Aktiengewinne mitgenommen und bei fallenden Börsen werde zu günstigen Preisen nachgekauft. Gleichzeitig verleihe die ausgewogene Aufteilung auf die jeweiligen Anlagestrategien dem Investment zusätzliche Stabilität.

Ein diversifiziertes Portfolio könne seine ganze Stärke ausspielen, wenn sich die einzelnen Anlageklassen je nach Marktphase möglichst unabhängig voneinander verhalten würden. Daher fokussiere sich das Fondsmanagement darauf, Aktien und Anleihen zu identifizieren, die sich in der Vergangenheit nicht gleichzeitig in dieselbe Richtung bewegt hätten, die also nicht korrelieren würden. Auf diese Weise habe das Gesamtportfolio das Potenzial zu wachsen, selbst wenn einige der Anlagen nach unten tendieren würden.

Bei Aktien werde darauf geachtet, dass das gesamte Spektrum der Marktkapitalisierung abgedeckt werde, so hätten beispielsweise Small Caps in der Regel ein höheres Risiko-Rendite-Profil als größere, etabliertere Unternehmen. Zudem sollten die Unternehmen verschiedenen Branchen angehören. Vor allem die Unterscheidung zwischen zyklischen und nicht zyklischen Industrien spiele eine wichtige Rolle, da erstgenannte in einem Abschwung meist stärker reagieren würden. Ebenfalls von Bedeutung sei die Aufteilung auf unterschiedliche geografische Regionen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung lege Franklin Templeton hier großen Wert auf die Berücksichtigung von Emerging Markets, denn häufig würden Schwellenlandaktien mehr Wachstumspotenzial und größere Volatilität als Titel aus weiter entwickelten Volkswirtschaften bieten.

Aktuell traue das Fondsmanagement den Aktienmärkten in Europa und Teilen Asiens das größte Potenzial zu, da sich diese im Gegensatz zu den USA noch in der Anfangsphase ihrer jeweiligen Zyklen befinden würden. In Sektoren wie etwa Gesundheit, Energie, Materialien, Finanzen, Telekommunikation und Technologie seien den Analysen zufolge nach wie vor ausgezeichnete Bottom-up-Chancen zu finden.

Bei festverzinslichen Anlagen sei ein gewisses Engagement bei globalen Anleihen sinnvoll, ebenso wie die Diversifizierung außerhalb des Heimatlands des Anlegers. Der für den Anleihenanteil verantwortliche Fondsmanager habe sich jüngst auf bestimmte Länder konzentriert, die außenwirtschaftlich weniger anfällig seien, eher durch die Binnennachfrage getragen würden und bewiesen hätten, dass sie widerstandsfähig gegenüber möglicherweise steigenden Handelskosten seien. Ausgewählte Schwellenländer mit einem höheren Zinsumfeld und binnenwirtschaftlich ausgerichteten Volkswirtschaften dürften in einem Umfeld steigender Zinsen besser abschneiden als Länder mit niedrigen Renditen und stärker nach außen gerichteten Volkswirtschaften.

Einige Anleger würden denken mögen, dass ihnen potenzielle Renditen entgehen würden, wenn Aktien oder Anleihen in einem Bullenmarkt über ihre festgelegte Allokation steigen würden und ihre Strategie vorgebe, die Positionen im Zuge der Neugewichtung zu kürzen. Zu solchen Zeiten müsse daran erinnert werden, dass es beim Investieren nicht allein um Renditen gehe. Es sei ebenfalls wichtig, ein Portfolio mit einem für die langfristigen Investmentziele eines Anlegers geeigneten Risikoniveau beizubehalten - quasi nicht alles auf eine Karte zu setzen.

Chancen:

- Geballte Erfahrung und spezifische Kompetenzen von drei unabhängig agierenden Investmentteams in einem Fonds.
- Breite Streuung durch weltweite Investition in Aktien und Renten.
- Gleichmäßige Aufteilung des Portfolios auf drei unterschiedliche Anlagestrategien. Anleger könnten von drei Fondsstrategien gleichzeitig profitieren, ohne umzuschichten.

Risiken:

Der Fonds investiere vornehmlich in Aktien und Schuldtitel von Unternehmen aus aller Welt, einschließlich der Schwellenmärkte. Wertpapiere dieser Art unterlägen erheblichen Kursbewegungen, die aufgrund von markt- oder unternehmensspezifischen Faktoren plötzlich eintreten könnten. Aufgrund dessen könnten die Wertentwicklung oder etwaige Erträge des Fonds im Laufe der Zeit schwanken und unter Umständen zum Kapitalverlust Ihrer Anlage führen.
- Weitere Risiken von erheblicher Relevanz seien: Kreditrisiko, Derivaterisiko, Schwellenmarktrisiko, Liquiditätsrisiko, Währungsrisiko.
- Die Experten würden zusätzlich auf die detaillierte Beschreibung der mit der Anlagepolitik des Fonds verbundenen Risiken verweisen, die in den "Wesentlichen Anlegerinformationen" (KIID) sowie im Abschnitt "Risikoabwägungen" des aktuellen Verkaufsprospektes aufgeführt würden. (Ausgabe November 2017) (06.11.2017/fc/a/f)





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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0316494805 A0MZK6 12,96 € 11,57 €
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