Frankfurter Stiftungsfonds mit "AA+" bewertet - Fondsanalyse


08.09.17 12:00
TELOS GmbH

Wiesbaden (www.fondscheck.de) - Der Frankfurter Stiftungsfonds (ISIN DE000A2DTMN6 / WKN A2DTMN, R; ISIN DE000A2DTMP1 / WKN A2DTMP, I; ISIN DE000A2DTMR7 / WKN A2DTMR; ISIN DE000A2DTMQ9 / WKN A2DTMQ; ISIN DE000A2DTMS5 / WKN A2DTMS, G) ist ein aktiv gemanagter Multi Asset Absolute Return Fonds, der einen stabilen Ertrag (5% bis 7% p.a. über einen Turnus) bei überschaubaren Risiken (Vola 5% bis 7% p.a. über einen Turnus) anstrebt, so die Experten der TELOS GmbH.

Um dieses Ziel zu erreichen, verfolge der Frankfurter Stiftungsfonds einen auf drei Säulen basierenden Multi-Strategie-Ansatz. Hierzu würden die langjährigen Expertisen und Strategien der einzelnen Teammitglieder zu einer Gesamtstrategie vereint. Die drei Ertragssäulen seien: Marktneutrales Aktienportfolio, Volatilitätsstrategien, direktionale Makro-Trades.

Das marktneutrale Aktienportfolio bilde mit ca. 100 gleich gewichteten Einzeltiteln das Fundament des Gesamtfonds. Die Titelselektion basiere im Wesentlichen auf dem seit Jahren etablierten Value-Ansatz von Shareholder Value. Durch Absichern des Aktienmarktrisikos über entsprechende Aktien-Futures werde über das Alpha der Titelselektion ein Performancebeitrag für den Gesamtfonds von 2% bis 3% p.a. angestrebt.

Die zweite Säule "Volatilitätsstrategien" basiere auf der langjährigen Expertise vom Lead Portfolio Manager Ulf Becker, der solche Vola-Strategien entwickelt habe und bereits im Rahmen anderer Portfolien seit Jahren manage. Aufsetzend auf die fundamentale Einzeltitelanalyse aus Säule eins erfolge im zweiten Schritt die Analyse der Volatilität, sowohl auf Einzeltitelbasis als auch im Vergleich zu einzelnen Indices. In Abhängigkeit der Analyseergebnisse könnten unterschiedliche "Trades" aufgesetzt werden, deren Umsetzung über verschiedene Börsen-Optionen erfolge. Ergänzend könnten so genannte Relative Value Ideen (z.B. Index A vs. Index B) implementiert werden. Ebenfalls möglich sei der Einsatz von Volatilitätsfutures. Auch die zweite Säule solle einen Performancebeitrag von 2% bis 3% p.a. liefern.

Im Rahmen der dritten Ertragssäule - direktionale Makro-Trades - würden möglichst gering miteinander korrelierte Makro-Ideen aus den Bereichen Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffe im Portfolio umgesetzt. Ferner würden hier auch unerwünschte Risiken aus den Säulen eins und zwei abgesichert, sodass die Säule drei zugleich quasi ein Hedgeportfolio darstelle. Über Analysen verschiedener Stimmungs-, Markt-, Bewertungsindikatoren sowie Makrofaktoren und unter Anwendung der Charttechnik würden Ideen generiert und im Portfolio umgesetzt. Dabei werde darauf geachtet, dass die einzelnen "Trades" eine möglichst niedrige Korrelation untereinander hätten (Stichwort "Diversifikation").

Ferner sei das maximale Risikobudget jedes einzelnen Trades auf 40 Basispunkte festgesetzt worden. Dies bestimme neben der Positionsgröße auch das Level, ab dem die Investmentthese verworfen werde (Stichwort "Stopp-Loss"). Im Rahmen des "Hedgeportfolios" werde innerhalb der dritten Säule u.a. das Aktienmarkt-Exposure auf Gesamtmarktebene sowie auf Faktorebene wie z.B. Sektoren, Länder, Size, Quality gesteuert. Dadurch solle u.a. das Risiko negativer Auswirkungen von Faktorveränderungen reduziert werden. Zusätzlich werde das Währungsexposure, welches sich aus den Säulen eins und zwei ergebe, aktiv im "Hedgeportfolio" gesteuert.

Neben den drei zuvor aufgeführten Säulen komme auch beim Frankfurter Stiftungsfonds der ethische Leitfaden von Shareholder Value Management AG zum Tragen. Auf diesem Gebiet arbeite Shareholder Value mit der Research Agentur Sustainalytics zusammen. Potenzielle Investments für den Fonds würden somit nicht nur im Hinblick auf die Qualität des Geschäftsmodells, der Gewinnerwartungen und Bewertung analysiert, sondern auch unter Einbeziehung der ESG-Nachhaltigkeitskriterien untersucht.

Das Team zeichne sich durch Heterogenität und eine langjährige Expertise aus. Lead Portfolio Manager sei Ulf Becker, der auch die Säule zwei verantworte. Die Aktienselektion der Säule eins werde von Cedric Schwalm (Co-Portfolio Manager) gesteuert. Unterstützt werde er von einem Team erfahrener Analysten. Für die Säule drei zeige sich neben den beiden zuvor genannten Portfolio Managern noch Frank Fischer (Co-Portfolio Manager) verantwortlich.

Der Frankfurter Stiftungsfonds werde mit besonderem Fokus auf Stiftungen aufgelegt, um diesen eine Anlagemöglichkeit zu bieten, die zum einen dem Gedanken des Erhalt des Stiftungsvermögens Rechnung trage, zum anderen aber auch auskömmliche Einnahmen erwirtschaften solle, um den Stiftungszweck erfüllen zu können. Darüber hinaus würden wie oben beschrieben ESG Gesichtspunkte berücksichtigt.

Basierend auf den etablierten Sub-Strategien sowie der Erfahrung und dem Erfolgsausweis der mit der Gesamtstrateige verbundenen Personen erhält der Frankfurter Stiftungsfonds die Bewertung AA+ und erfüllt somit sehr hohe Qualitätsstandards, so die Experten der TELOS GmbH. (Ausgabe 9/2017) (08.09.2017/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
100,38 € 100,01 € 0,37 € +0,37% 19.11./-
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000A2DTMN6 A2DTMN 101,70 € 99,64 €
Werte im Artikel
100,38 plus
+0,37%
10.059 plus
+0,37%
100.586 plus
+0,37%