FT EuroZins K-Fonds: Q4/2017-Bericht, weiterhin keine Änderungen - Fondsanalyse


13.02.18 09:00
FRANKFURT-TRUST

Frankfurt am Main (www.fondscheck.de) - Der FT EuroZins K erwirbt verzinsliche Wertpapiere, die auf Euro lauten, so die Experten von FRANKFURT-TRUST.

Dabei konzentriere er sich auf Titel mit kürzeren (Rest-)Laufzeiten. Die Anlagepolitik ziele auf einen kontinuierlichen Wertzuwachs.

Am Rentenmarkt sei die Volatilität niedrig geblieben. Zum Jahresende habe die 2-jährige Bundrendite bei -0,63% nach -0,69% Ende September gelegen. Die 10-jährige Bundrendite habe zum Jahresschluss bei 0,43% nach 0,46% zu Quartalsanfang gelegen. Auch die Spreads von Staatsanleihen der Peripherie hätten sich im Berichtszeitraum nur wenig verändert - trotz des Referendums in Katalonien, das am Finanzmarkt eher als selektives Ereignis bewertet worden sei. Einengen können hätten sich die Spreads von Unternehmensanleihen und Covered Bonds, die von der guten Konjunktur und dem Kaufprogramm der EZB profitiert hätten.

Das sogenannte Goldilock-Szenario mit robusten Konjunkturdaten, aber nur moderater Inflationsentwicklung habe sich fortgesetzt. Die EWU-Geschäftsklimaindices hätten weiter angezogen, der ifo-Geschäftsklima-Index habe einen neuen Höchststand erreicht. In den USA hätten sich die ISM-Indices auf hohen Niveaus behauptet, das US-Verbraucher-Vertrauen sei auf ein 17-Jahres-Hoch gestiegen. Die Inflationsraten würden trotz der konjunkturellen Dynamik aber nicht anziehen. Die EWU-Inflationsrate habe mit +1,5% auf wenig verändertem Niveau gelegen. Auch die Kernrate der Inflation in der EWU habe mit +0,9% auf einem Seitwärts-Pfad tendiert. Auch in den USA sei die Kernrate der Inflation unter dem Zielpfad der amerikanischen Notenbank und in der Tendenz sogar leicht abwärtsgerichtet gewesen.

Die EZB habe im Oktober eine Reduzierung ihres QE-Kaufvolumens von monatlich 60 Mrd. EUR auf 30 Mrd. EUR für den Zeitraum von Januar bis September 2018 bekannt gegeben. Allerdings habe die EZB ihre Forward-Guidance bekräftigt und zudem ein QE-Enddatum offen gelassen. Die amerikanische Notenbank habe mit Blick auf den voll ausgelasteten US-Arbeitsmarkt im Dezember ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf das Niveau von 1,5% erhöht. Zudem habe die FED die Möglichkeit von drei weiteren Zinserhöhungen in 2018 signalisiert. Einige FED-Mitglieder seien aber besorgt, dass die Inflation aufgrund struktureller Faktoren länger niedrig bleiben könnte.

Im Fonds würden sich weiterhin keine Änderungen ergeben. Die Gewichtung von Unternehmensanleihen und Pfandbriefen werde konstant gehalten. Das weiterhin gute konjunkturelle Momentum und das Kaufprogramm der EZB - trotz der Reduzierung ab Januar 2018 - würden die Spreadmärkte unterstützen.

Aufgrund der unverändert als expansiv einzuschätzenden Geldpolitik der EZB dürfte das Niedrigzinsumfeld erhalten bleiben. Das gute konjunkturelle Umfeld und ein mögliches Anziehen der Inflation würden aber das Risiko bergen, dass zunehmende eine restriktiv bzw. weniger expansiv werdende Geldpolitik eingepreist werden könnte. (Stand: Q4/2017) (13.02.2018/fc/a/f)






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