FSSA Asian Growth Fonds: Wachstum in der Asien-Pazifik-Region - Suche nach widerstandsfähigen Unternehmen


14.07.21 09:00
FSSA Investment Managers

Hong Kong (www.fondscheck.de) - Richard Jones, Fondsmanager des FSSA Asian Growth bei FSSA Investment Managers, kommentiert, wie Investoren Unternehmen identifizieren können, die über ein gewisses Resilienzpotenzial für turbulente Phasen verfügen.

Wir erleben derzeit eine Rotation auf dem Aktienmarkt, die zusammen mit einem Ausverkauf von Anleihen einhergeht, so die Experten von FSSA Investment Managers. So seien beispielsweise die Kurse anleiheähnlicher Aktien gefallen, die am stärksten von den niedrigeren Diskontsätzen profitiert hätten.

Generell scheinen sich die Märkte wieder an den Stand vor der Pandemie anzunähern, so die Experten von FSSA Investment Managers. Der Unterschied bestehe jedoch darin, dass die Unternehmensverschuldungen zugenommen hätten, öffentliche Finanzen in Mitleidenschaft gezogen worden seien und die Marktbewertungen im Großen und Ganzen höher seien. Die Experten von FSSA Investment Managers würden daher erwarten, dass vermehrt staatliche Eingriffe in die Märkte zu beobachten seien, was mit höheren Steuern und einer stärkeren Regulierung einhergehen dürfte.

Vor diesem Hintergrund stelle sich die Frage, wie Anleger ihre Asien-Pazifik-Exposure für die Zeit nach der Pandemie positionieren sollten. Dabei sollte nach Meinung der Experten von FSSA Investment Managers der Fokus auf langfristige Investments in qualitativ hochwertige Unternehmen gelegt werden.

Strukturelle Aspekte, wie beispielsweise eine wachsende Mittelschicht, steigender Konsum, eine zunehmende Überalterung der Bevölkerung, eine bessere Gesundheitsversorgung und technologische Disruptionen würden sich auf gewisse Sektoren unterstützend auswirken. Von diesen Trends würden am stärksten Basiskonsumgüter profitieren, wie Nahrungsmittel, Getränke, Haushalts- und Körperpflegeprodukte, sowie zyklische Konsumgüter, wie Autos, Bekleidung und Einzelhandel. Aufgrund des steigenden Wohlstands der asiatischen Verbraucher und der wachsenden Mittelschicht erhöhe sich die Nachfrage nach Industrieunternehmen, die von den Konsumausgaben angetrieben würden. Darunter würden Heimwerkerbedarf, Klimaanlagen, Tourismus und IT-Plattformunternehmen zählen.

Von intelligenten Technologien und der Automatisierung würden Technologieunternehmen profitieren, die Komponenten und Dienstleistungen für globale multinationale Unternehmen anbieten würden. IT-Dienstleistungsunternehmen, meist multinationale Unternehmen mit Sitz in Indien, würden zur weltweiten Digitalisierung beitragen. Diese Unternehmen, die von der Pandemie zusätzlichen Rückenwind erfahren hätten, würden hohe Renditen, einen starken Cashflow und gängige Netto-Cash-Bilanzen aufweisen.

Außerdem dürften sich führende asiatische Finanzunternehmen, insbesondere indische Privatbanken, längerfristig gut entwickeln. Hier handle es sich oftmals um Unternehmen mit einer hohen Eigenkapitalrendite und deutlichem Wachstumspotenzial. Covid-19 dürfte ihre Wettbewerbsposition gestärkt haben.

Welche Eigenschaften würden die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen in Krisen stärken? Obwohl die vergangenen Krisen, wie die Finanz-, SARS- und Covid-Krise, unterschiedliche Ursachen gehabt hätten, habe sich in allen Fällen ein ähnlicher Dominoeffekt auf den Konsum und das Wirtschaftswachstum beobachten lassen. Hochwertige Unternehmen würden Investoren dabei helfen, den Weg durch unvorhersehbare Zeiten zu meistern. Sie würden tendenziell in guten Zeiten wachsen und seien von Wirtschaftskrisen weniger betroffen - zum Teil könnten sie in diesen Phasen sogar ihre Wettbewerbsvorteile weiter ausbauen.

Merkmale von Qualitätsunternehmen seien auf lange Sicht eine hohe Eigenkapitalrendite, gepaart mit einer angemessenen Wachstumsrate, die auf relativ vorhersehbare und nachhaltige Weise erzielt werde. (14.07.2021/fc/a/f)