FRAM Capital Skandinavien R-Fonds: 06/2020-Bericht, Wertzuwachs von 2,6% - Fondsanalyse


21.07.20 10:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des FRAM Capital Skandinavien R ist, im Rahmen einer aktiven Strategie einen möglichst hohen Kapitalzuwachs zu erreichen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand folgender Strategie: Um dies zu erreichen verfolge der Fonds einen vermögensverwaltenden Ansatz. Der Fonds investiere zu mindestens 51% in Aktien, deren Emittenten ihren Hauptsitz in Skandinavien (Island, Norwegen, Dänemark, Schweden oder Finnland) hätten. Innerhalb dieser Region gebe es keinerlei Restriktionen in Bezug auf Sektoren oder Unternehmensgrößen.

Im Juni seien weiterhin die Auswirkungen der Coronapandemie auf die einzelnen Unternehmen und die entsprechenden Folgen für das globale Wirtschaftswachstum im Fokus gewesen. In diesem Zeitraum habe die Schwedenkrone gegenüber dem Euro ein knappes halbes Prozent und die Norwegerkrone 1,5% an Wert verloren. Im ersten Halbjahr sei die Schwedenkrone im Vergleich zum Euro quasi unverändert gewesen, während die Norwegerkrone - getrieben von Zinssenkungen und niedrigerem Ölpreis - gut 10% gegenüber dem Euro nachgegeben habe.

Im Juni hätten sich die Indices der skandinavischen Märkte von -2,7% (Oslo und Helsinki) bis +0,7% (Kopenhagen) bewegt. Der FRAM Capital Skandinavien R habe seinen Wert im Juni um 2,5% gesteigert.

Wenn man das gesamte erste Halbjahr betrachte, habe der dänische OMX20 dank der starken Performance des Indexschwergewichtes Novo Nordisk (+11%) und anderer defensiver Aktien wie Christian Hansen (+29%) oder Coloplast (+24%) insgesamt 9% an Wert zulegen können. Die anderen Indices hätten 6% (Stockholm), 8% (Helsinki) sowie 15% (Oslo) verloren, wobei das norwegische Börsenbarometer besonders unter dem nachgebenden Ölpreis gelitten habe. Der Carnegie Small Cap Index Nordic habe im ersten Halbjahr 10% an Wert verloren.

Seit Anfang des Jahres liege der FRAM Skandinavien R mit 1% im Minus (die I-Tranche 0,6%).

Die beiden Positionen im Fonds, die die größten Kursverluste im Juni zu verzeichnen gehabt hätten, seien Ambea (-20%) und Bavarian Nordic (-9%) gewesen. Bei Ambea habe die Kündigung des Vorstandsvorsitzenden zum Ende des Jahres belastet. Bavarian Nordic habe nach dem starken Anstieg konsolidiert.

Die beiden besten Positionen im Fonds seien Hexagon Composites (+45%) und Xvivo (+24%) gewesen. Hexagon Composites habe einige Aufträge erhalten, zum Beispiel von Toyota. Xvivo sei von einem Analysten entdeckt worden, der eine Kaufempfehlung für die Aktie veröffentlicht habe.

Die Märkte seien weiterhin fokussiert auf die Auswirkungen der Coronakrise, und dies erhöhe die Schwankungsanfälligkeit. Die Experten würden ihren risikokontrollierten Ansatz weiter beibehalten. (Stand vom 30.06.2020) (21.07.2020/fc/a/f)






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