FRAM Capital Skandinavien-Fonds: 12/2020-Bericht, Wertzuwachs von 9,1% - Fondsanalyse


13.01.21 11:02
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des FRAM Capital Skandinavien ist, im Rahmen einer aktiven Strategie einen möglichst hohen Kapitalzuwachs zu erreichen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand folgender Strategie: Um dies zu erreichen, verfolge der Fonds einen vermögensverwaltenden Ansatz. Der Fonds investiere zu mindestens 51% in Aktien, deren Emittenten ihren Hauptsitz in Skandinavien (Island, Norwegen, Dänemark, Schweden oder Finnland) hätten. Innerhalb dieser Region gebe es keinerlei Restriktionen in Bezug auf Sektoren oder Unternehmensgrößen.

Gegen Ende des Jahres hätten die EU und Großbritannien eine Einigung im Brexit-Verfahren erzielt und das Hilfspaket in den USA sei verabschiedet worden - beides habe den Aktienmärkten Unterstützung gegeben. Die Norwegerkrone habe minimal im Dezember gegenüber dem Euro zulegen können. Die Schwedenkrone habe im gleichen Zeitraum, gestützt von besser als erwarteten Arbeitsmarktzahlen, um ca. 1,5% gegenüber dem Euro an Wert gewinnen können. Seit Jahresbeginn habe die Norwegerkrone gegenüber dem Euro knapp 7% verloren, während die Schwedenkrone gegenüber dem Euro 2020 ihren Wert um 4% habe steigern können. Im Dezember hätten sich die Indices der skandinavischen Märkte von -2,50% (Stockholm) bis +6% (Kopenhagen) bewegt.

Der FRAM Capital Skandinavien R habe 9,10% an Wert zugelegt (die I-Tranche ebenfalls 9,10%). Für das Gesamtjahr 2020 liege der FRAM Skandinavien R mit 32,50% im Plus (die I-Tranche 32,90%). Der norwegische OSEBX-Index sei im gleichen Zeitraum um 4,5% gestiegen, der schwedische OMX-30 um 6%, der finnische OMX-25 um 9%, der Carnegie Small CSX Nordic Index um 19% und der dänische OMX 25 um 34%. In Dänemark hätten vor allem Vestas (+114%) und Orsted (+80%) den Index nach oben gezogen. Der OMX Nordic 40 Index habe 2020 16% im Plus gelegen.

Die beiden Positionen im Fonds, die die größten Kursverluste im Dezember zu verzeichnen gehabt hätten, seien Climeon (-12%) und Link Mobility (-7%) gewesen. Bei Climeon sei es auf der Nachrichtenseite extrem ruhig gewesen außer der Ankündigung, dass Jan Bardell zum Interimsvorstandsvorsitzenden ernannt worden sei, nachdem der bisherige Vorstandschef im November zurückgetreten sei. Bei Link Mobility sei der Kurs unter das IPO-Niveau gerutscht. Beide Positionen hätten die Experten von Aramea Asset Management verkleinert.

Die beiden besten Positionen im Fonds seien Aker Carbon Capture (+93%) und Zaptec (+54%) gewesen. Aker Carbon Capure habe eine Kooperation mit einem dänischen Katalyseunternehmen auf dem Feld der Wasserstofferzeugung bekannt gegeben und der Wert sei im Dezember von einigen Investoren entdeckt worden. Zaptec profitiere weiterhin von seiner starken Position bei Elektroladegeräten. Die Experten von Aramea Asset Management hätten die Position in die Stärke hinein abgebaut, da die Bewertung uns inzwischen ambitioniert erscheine.

Die Märkte seien weiterhin fokussiert auf die Auswirkungen der Coronakrise, und dies erhöhe die Schwankungsanfälligkeit. Die Experten von Aramea Asset Management würden ihren risikokontrollierten Ansatz weiter beibehalten.

Im Oktober hätten die Experten von Aramea Asset Management an dieser Stelle QleanAir vorgestellt. Jetzt im Dezember habe das Unternehmen einige Aufträge ergattern können und der Aktienkurs habe bereits zulegen können. Nächste Aktienvorstellung wieder im Januar. (Stand vom 31.12.2020) (13.01.2021/fc/a/f)






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