FRAM Capital Skandinavien-Fonds: 07/2019-Bericht, im Monatsvergleich kaum verändert - Fondsanalyse


16.08.19 12:12
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des FRAM Capital Skandinavien ist, im Rahmen einer aktiven Strategie einen möglichst hohen Kapitalzuwachs zu erreichen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand folgender Strategie: Um dies zu erreichen, verfolge der Fonds einen vermögensverwaltenden Ansatz. Der Fonds investiere zu mindestens 51% in Aktien, deren Emittenten ihren Hauptsitz in Skandinavien (Island, Norwegen, Dänemark, Schweden oder Finnland) hätten. Innerhalb dieser Region gebe es keinerlei Restriktionen in Bezug auf Sektoren oder Unternehmensgrößen.

Am 30. Juli seien die BIP-Zahlen für das zweite Quartal für Schweden veröffentlicht worden, mit 1,4% auf Jahresbasis habe dies unter den Erwartungen gelegen und die Schwedenkrone belastet, da dies eine Zinsanhebung der Reichsbank unwahrscheinlicher mache. Die Schwedenkrone habe gegenüber dem Euro 1,2% an Wert im Juli verloren. Die Norwegerkrone habe im Juli ebenfalls 1,2% gegenüber dem Euro eingebüßt. Hier hätten niedrigere Einzelhandelsumsätze belastet.

Der FRAM Capital Skandinavien sei im Juli praktisch unverändert gewesen, der Small Cap-Index Nordic von Carnegie habe im gleichen Zeitraum 1,8% verloren. Die breiteren Nordischen Indices hätten zwischen 2,0% (Kopenhagen) und 2,6% (Stockholm) verloren. Seit Jahresbeginn habe der Fonds 9,6% an Wert gewinnen können.

Die beiden Positionen im Fonds, die größere Kursverluste im Juli zu verzeichnen gehabt hätten, seien Alfa Laval (-11%) und Duni (-9%) gewesen. Alfa Laval (Weltmarktführer bei Wärmetauschern) habe unter einem niedriger als erwarteten Ordereingang insbesondere im Marinebereich gelitten (das Unternehmen stelle Katalysatoren für Schiffe her). Die Experten von Aramea Asset Management hätten die Schwäche genutzt, um die Position zu vergrößern. Duni (Verpackungskonzepte) habe lediglich einen Teil seiner Vormonatsgewinne ohne besondere Nachrichten wieder abgegeben.

Die beiden besten Positionen im Fonds im Juli seien Polarcus (+23%) und Arctic Paper (+19%) gewesen. Polarcus (Unternehmen, welches auf seismische Karten spezialisiert sei) habe mit einem deutlich besseren Quartalsgewinn überzeugen können. Arctic Paper, dessen Hauptasset der 51% Anteil an dem Zellstoffhersteller Rottneros sei, sei von einigen Investoren wiederentdeckt worden.

Durch die Zinsdifferenz von Norwegen und der Eurozone und der sich andeutenden Erholung im Immobilienmarkt in Schweden würden die Experten von Aramea Asset Management mit einer festen Norweger- und Schwedenkrone im zweiten Halbjahr rechnen, von der der Fonds profitieren sollte.

Die Experten von Aramea Asset Management möchten jeden Monat einen Wert aus dem Portfolio vorstellen. Heute: SCA Svenska Cellulosa Aktiebolaget - Börsenwert 5,4 Mrd. Euro. SCA sei der größte private Waldbesitzer in Schweden und produziere Zellstoff, Papier und Verpackungen. SCA sollte vom Nachhaltigkeitstrend hin zu wiederverwertbaren Verpackungen profitieren. Was die Aktie besonders interessant mache, sei der große Waldbesitz. Lege man die letzte große Waldtransaktion in Schweden zugrunde - Bergvik genannt - so würde allein der Waldbesitz den Börsenwert von SCA deutlich übertreffen. (Stand vom 31.07.2019) (16.08.2019/fc/a/f)





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