Earth Exploration Fund UI: 03/2019-Bericht, Wertverlust von 1,40% - Fondsanalyse


17.04.19 10:30
Universal-Investment-GmbH

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Earth Exploration Fund UI wurde am 9. Oktober 2006 aufgelegt, so die Experten der Universal-Investment-GmbH.

Für das Sondervermögen sollten schwerpunktmäßig Anlagen in Aktien von Rohstoffunternehmen getätigt werden, um langfristig einen möglichst hohen Wertzuwachs zu erzielen. Es sei dabei beabsichtigt, den Fokus des Sondervermögens im Wesentlichen auf weltweit gelistete Aktienwerte aus den Bereichen Öl/Gas, Edelmetalle, Basismetalle, Uran, Diamanten, erzhaltige Sande und Kohle zu legen.

Das Investmentuniversum umfasst Unternehmen, die in der Rohstoffexploration und/oder -förderung tätig sind, deren Lagerstättenpotenziale aber in der aktuellen Unternehmensbewertung noch nicht bzw. nicht vollständig berücksichtigt erscheinen, so die Experten der Universal-Investment-GmbH. Darüber hinaus könnten auch Unternehmen aus dem Segment der Rohstoffverarbeitung sowie aus dem Bereich der Ausrüstungsindustrie bzw. der Erbringung von Serviceleistungen für Rohstofffirmen einen Bestandteil des Sondervermögens darstellen.

Der Goldpreis sei im März (-1,66%) gesunken, während eine stärkere Nachfrage, Nachrichten über Produktionsengpässe in der nordamerikanischen Schieferölindustrie und Andeutungen der OPEC, dass sie zu ihren angesagten Produktionskürzungen stehen würde, den Ölpreis unterstützt hätten (WTI: +1,83%; Brent: 1,59%). Auch der Kupferpreis habe eine positive Performance (+0,36%) gezeigt, allerdings hätten sich die den Rohstoffpreisen unterliegenden Aktien nicht an den Aufwärtsbewegungen beteiligt und seien zum Teil sogar gefallen. Dies deute darauf hin, dass Anleger generell eine eher vorsichtige Einstellung gegenüber der aktuellen Marktlage hätten, trotz Anzeichen, dass sich im Handelskrieg zwischen den USA und China eine Entspannung anzeichne. Ein zunehmend unsicheres geopolitisches Umfeld (Brexit Entwicklung, NATO Diskussionen) deute ebenfalls auf ein schwieriges Anlageumfeld hin. In diesem Umfeld habe der Earth Exploration Fund UI 1,40% verloren.

Angesichts des aktuell unsicheren Ausblicks über die Marktrichtungen finde eine neue Studie von Wood McKenzie über das kommende Defizit im Rohstoffmarkt sowie die fehlenden Investitionen für einen ausgeglichenen Rohstoffmarkt nur wenig Beachtung. Um den Bedarf an ausgewählten Rohstoffen in zehn Jahren abzudecken, müssten deutlich höhere Investitionen gewährleistet werden. Es würden aber deutlich höhere Rohstoffpreise benötigt werden, um die Rohstoffproduzenten zu motivieren, solche Kapitalausgaben zu tätigen. Es sei an dieser Stelle auch erinnert, dass es über zehn Jahre von der ersten Explorationsbohrung bis zur ersten Produktion dauern könne.

Über den Beobachtungszeitraum habe der Fonds an zwei Kapitalerhöhungen teilgenommen: Es sei eine Position in Bluestone Minerals aufgebaut worden, einem auf Gold fokussierten Explorer mit einem geothermischen Energieprojekt in Guatemala. Zusätzlich sei der auf die Nordsee fokussierte Ölexplorer I3 Energy gekauft worden. Angesichts des kurzfristig unsicheren Ausblicks solle die Bargeldquote kurzfristig etwas erhöht werden (auf etwa 10%). Mögliche Überreaktionen des Marktes könnten damit genutzt werden, um "ausverkaufte" Aktien preiswert hinzuzukaufen. (Ausgabe März 2019) (17.04.2019/fc/a/f)





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