Deutsche Multi Opportunities FC-Fonds: 02/2018-Bericht, Aktiennettobestand erhöht - Fondsanalyse


03.04.18 11:30
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Dachfonds Deutsche Multi Opportunities FC (ISIN LU0148742835 / WKN 794814) strebt als Anlageziel einen möglichst hohen Wertzuwachs in Euro an, so Henning Potstada, Fondsmanager bei DWS.

Der Dachfonds investiere zu mindestens 51% des Netto-Fondsvermögens in Zielfonds. Für den Fonds Multi Opportunities II könnten Anteile an in- und ausländischen Aktienfonds, gemischten Wertpapierfonds, Wertpapierrentenfonds und geldmarktnahen Wertpapierfonds erworben werden. Daneben könne das Fondsvermögen u.a. in Aktien, fest und variabel verzinslichen Wertpapieren, Aktienzertifikaten, Wandelschuldverschreibungen angelegt werden. Dabei werde auf eine internationale Streuung geachtet.

Während des Monats habe sich der Aktiennettobestand von etwa 34% auf knapp 45% erhöht. Im Wesentlichen sei die stark steigende Volatilität genutzt worden, um die Derivateposition im Aktienmarkt von -7% auf -2,4% zu reduzieren. Die Deutsche Telekom sei nunmehr mit knapp 3,8% die größte Aktienposition im Fonds. Ausschlaggebend dafür sei die nach Kursverlusten hohe Dividendenrendite von 5%, das gute Dividendenwachstum, sowie die hohe Wertsteigerung der US Tochter T-Mobile. Durch weitere Zukäufe anderer Telekomunternehmen sei das Sektorgewicht zudem um 1,6% auf 7,3% gestiegen. Größter Einzelsektor sei Health Care mit 9,4%. Regional betrage die Aktienallokation in Europa 23%, USA 13% und Asien etwa 3%.

Dank der Absicherungspositionen durch Aktienderivate habe der Deutsche Multi Opportunities (FC Anteilsklasse) seine Verluste im Februar auf -1,50% begrenzen können. Während die Aktienpositionen des Fonds -1,75% in Euro verloren hätten, habe über die Derivate ein Gewinn von 0,29% erzielt werden können. Damit belaufe sich der Nettoverlust auf -1,46%. Der Währungsbeitrag im Februar habe dennoch 16 BP betragen.

Insgesamt sei mit einer weiter anhaltend hohen Volatilität an den Aktienmärkten zu rechnen. Dies ermögliche eine deutlich flexiblere Positionierung vor allem durch den Einsatz von Derivaten. Belastend sollten sich die Zinssteigerungen in den USA auswirken. Europäische Aktien sollten letztendlich von der weiter unterstützenden Geldpolitik der EZB profitieren. Großes Augenmerk werde auf die Entwicklung der vierteljährlichen Wachstumsraten des Bruttosozialprodukts gelegt. Sie würden darüber Aufschluss geben, ob der momentane Wirtschaftsboom in einen langsamen Abschwung übergehe. Dies könnte einhergehen mit einem Favoritenwechsel. Defensive respektive Value orientierte Werte könnten dann die gegenwärtig favorisierten zyklischen Werte ablösen. (Stand vom 28.02.2018) (03.04.2018/fc/a/f)






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