Deka-Technologie CF-Fonds: 11/2018-Bericht, positive Wertentwicklung - Fondsanalyse


03.01.19 11:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Technologie CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, das Anlageziel durch eine risikogestreute, weltweite Anlage hauptsächlich in Aktien von Unternehmen zu erreichen, die ihre Umsatzerlöse oder ihr Jahresergebnis überwiegend im Technologiesektor oder in technologienahen Bereichen erzielen würden. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der Index Deka Technology capped Net Return in EUR (cust. calculated by MSCI) verwendet. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden. Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Der Fonds Deka-Technologie habe im November eine positive Wertentwicklung verzeichnet. Gleichwohl sei das Bild auf Unternehmensebene gemischt geblieben. Der Netzwerkausrüster Cisco Systems habe sich hinsichtlich der Investitionsbereitschaft der Unternehmen in neue Netze bzw. der Erneuerung bestehender Netze optimistisch gezeigt. Aktienrückkäufe und eine attraktive Dividendenrendite hätten das Bild bei Cisco abgerundet.

Dagegen habe ein Aktienmarktgewinner der vergangenen Jahre nicht überzeugen können: NVIDIA, ein Hersteller von Graphikchips, habe mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen der Anleger enttäuscht und zudem die Prognose für die nächsten drei Monate kürzen müssen. Sowohl die Nachfrage nach Graphikkarten für Computerspiele als für die Verwendung im Kontext digitaler Währungen sei zurückgegangen.

Im November habe das Fondsmanagement Positionen in Unternehmen verstärkt, welche von der Einführung des nächsten Mobilfunkstandards 5G profitieren würden, und Keysight (Hersteller von Testgeräten für 5G-Netze) in das Portfolio aufgenommen. Verkauft worden sei Netflix, da der Wettbewerb für Entertainment-Apps (z.B. von Disney) zunehmen werde. Auf Einzeltitelebene zählten Visa, Mastercard, Microsoft und Mitsubishi Electric zu den Favoriten, während ABB, Boeing, IBM und Intuit weniger attraktiv erschienen, so die Experten von Deka Investment.

Die internationalen Aktienmärkte hätten sich im Berichtsmonat uneinheitlich und unter starken Schwankungen entwickelt. Der weiterhin ungelöste Haushaltsstreit zwischen Italien und der EU-Kommission, Unklarheit über die Zustimmung des britischen Parlaments zum ausgehandelten Brexit-Vertrag mit der EU sowie fortlaufende Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China im Vorfeld des G20-Gipfels in Buenos Aires hätten die Märkte wechselweise belastet. Zum Monatsende habe der amerikanische Notenbank-Chef Powell für etwas Entspannung gesorgt, indem er ein zukünftig etwas vorsichtigeres Vorgehen bei Leitzinserhöhungen angedeutet habe. Die seit geraumer Zeit im Markt präsenten Zinserhöhungsängste hätten sich im Anschluss zunehmend reduziert.

Bei der Betrachtung des MSCI World Index hätten im Berichtsmonat sowohl USD-Investoren (+1,2%) als auch Euro-Investoren (+1,3%) einen Kursgewinn verbuchen können. Aufgrund des schwächeren Euro (-0,1% auf 1,1322 USD) sei dieser im Vergleich für Letztere geringfügig höher ausgefallen. Im Detail hätten sich Technologieaktien - Referenz sei hier der MSCI World Information Technology Index in USD - mit -1,9% schlechter als der breite Markt entwickelt.

Auf Unternehmensebene habe Apple Zahlen für das abgelaufene vierte Geschäftsquartal bekannt gegeben und beim Umsatz und Gewinn die Schätzungen von Analysten übertroffen, aber bei den Absatzzahlen enttäuscht. Apple habe beim Umsatz ein Ergebnis von 62,9 Mrd. USD (erwartet wurden 61,4 Mrd. USD) und ein Gewinn je Aktie von 2,91 USD erzielt (erwartet wurden 2,78 USD). Zeitgleich habe der Technologieriese jedoch vermeldet, dass einer der wichtigsten Geschäftsindikatoren - der Absatz von iPhones - geringer als erwartet ausgefallen sei. Apple habe 46,9 Millionen iPhones verkauft, erwartet worden sei allerdings ein Absatz von 48,4 Millionen. Gleichzeitig habe Apples Finanzvorstand verkündet, zukünftig keine Verkaufszahlen mehr veröffentlichen zu wollen, da diese nicht den Geschäftserfolg des Unternehmens widerspiegeln würden. (Stand vom 02.01.2019) (03.01.2019/fc/a/f)






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