Deka-Technologie CF-Fonds: 10/2018-Bericht, Anteilpreis deutlich gesunken - Fondsanalyse


04.12.18 14:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Technologie CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, das Anlageziel durch eine risikogestreute, weltweite Anlage hauptsächlich in Aktien von Unternehmen zu erreichen, die ihre Umsatzerlöse oder ihr Jahresergebnis überwiegend im Technologiesektor oder in technologienahen Bereichen erzielen würden. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der Index Deka Technology capped Net Return in EUR (cust. calculated by MSCI) verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Der Anteilpreis des Deka-Technologie sei im Oktober deutlich rückläufig gewesen. Die zuletzt angestiegenen US-Zinsen und der Handelsstreit zwischen den USA und China hätten die Aktienmärkte spürbar belastet. Neben den schon seit Frühsommer schwächeren Sektoren Halbleiter sowie Robotik & Automation, seien insbesondere in Wachstumssegmenten, wie Internet und Software, deutlicher als in den letzten Korrekturen Gewinne mitgenommen worden. Auf Einzelunternehmensebene sei das Bild jedoch gemischt gewesen. Bei den großen Internetunternehmen habe Netflix mit wieder besseren Abonnentenzahlen überzeugen können. Alphabet habe im 35. Quartal in Folge ein jährliches Umsatzwachstum von mehr als 20% erzielt. Lediglich Amazon habe beim Ausblick auf das 4. Quartal 2018 die Umsatz- und Gewinnerwartungen verfehlt. Der Aktienkurs von Amazon sei dadurch deutlich unter Druck gekommen, obwohl im abgelaufenen Quartal der Gewinn verzehnfacht worden sei.

Überzeugende Quartalszahlen habe Microsoft vermeldet, dessen Cloud-Softwaregeschäft weiter stark wachse. Außer beim PC-Betriebssystem Windows, seien die Umsätze in allen Bereichen zweistellig gewachsen, was das weiter außerordentlich gute Umfeld für Investitionen im IT-Sektor unterstreiche. Die IT-Budgets in 2018 würden dieses Jahr auch über die Entlastung durch die US-Steuerreform begünstigt.

Auch Unternehmenskäufe seien im abgelaufenen Monat zu beobachten gewesen. Der IT-Konzern IBM habe ein Angebot für den Open-Source-Software Spezialisten RedHat für 34 Mrd. US-Dollar abgegeben. IBM versuche mit diesem Schritt zu den bislang enteilten Amazon, Microsoft und Alphabet aufzuschließen. Im Halbleitersektor habe sich nach etlichen starken Wachstumsjahren der Abschwung verschärft. Seien Komponenten im 1. Halbjahr noch knapp gewesen, so würden sich nun die Engpässe normalisieren. Dies führe für Käufer von Chips zu einem besseren Angebots-/Nachfrageverhältnis und zu besseren Preisen. Gleichzeitig habe sich die Nachfrage (China, Automobile, Industrie, Smartphones) verringert, so dass die Umsatzerwartungen von den Unternehmen z. Zt. nicht erreicht werden könnten.

Das Fondsmanagement setze auf ausgewählte Titel im Halbleiterbereich, vor allem auf Unternehmen mit überdurchschnittlichem Produktmomentum oder auf Sondersituationen. Ende Oktober sei der Technologiefonds zu 100% investiert gewesen. Auf Einzeltitelebene schätze das Fondsmanagement insbesondere Visa, Nokia, Mitsubishi Electric und Netflix. Weniger Potenzial werde gegenwärtig im Gegenzug u.a. in ABB, Boeing, IBM und Intuit gesehen. (04.12.2018/fc/a/f)





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