Deka-Schweiz-Fonds: 12/2019-Bericht, erfreuliche Performance - Fondsanalyse


03.02.20 09:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mehr als 50% des Aktivvermögens (Wert der Vermögensgegenstände ohne Berücksichtigung von Verbindlichkeiten) in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Der Fonds Deka-Schweiz habe das starke Börsenjahr 2019 mit einer erfreulichen Monatsperformance beendet. Besonders positiv habe sich Conzzeta entwickelt. Das Unternehmen habe den Mark mit der Nachricht überrascht, sich von verschiedenen Geschäftsfeldern zu trennen und sich zukünftig auf das Bystronic-Blechverarbeitungsgeschäft zu fokussieren. Das Fondsmanagement habe bei Werten mit besonders positiver Kursentwicklung Gewinne mitgenommen und habe in Nachzügler investiert.

Nach einem schwachen Monatsauftakt hätten die internationalen Aktienmärkte ihren seit Jahresbeginn laufenden Aufwärtstrend im Dezember fortgesetzt. Im Handelskonflikt zwischen China und den USA hätten sich beide Parteien auf eine Teileinigung verständigt, deren Details jedoch nicht vollständig bekannt geworden seien. Die Unterzeichnung solle im Januar des neuen Jahres erfolgen. Des Weiteren habe das Wahlergebnis in Großbritannien für gute Stimmung unter den Marktteilnehmern gesorgt, da klare Mehrheitsverhältnisse zugunsten der konservativen Partei von Premier Johnson geschaffen worden seien.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: +1,2%) leicht überdurchschnittlich entwickelt. Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursgewinnen von +2,6% beendet. Unterdessen sei das Schweizer KOF-Konjunkturbarometer von 93,0 Punkte auf 96,4 Punkte gestiegen und habe damit auch über der durchschnittlichen Erwartung der befragten Volkswirte (94,5 Punkte) gelegen.

Auf Titelebene hätten die Aktien des Schweizer Industriekonzern ABB zu den gefragtesten am Markt gehört. ABB habe vor einem Jahr einen tiefgreifenden Konzernumbau gestartet. Die vier Geschäftsbereiche (Elektrifizierung, Industrieautomation, Antriebstechnik und Robotik) würden zukünftig eigenständig bzw. in einer dezentralen Organisationsstruktur geführt. Der Zentrale in Zürich obliege nur noch die Überwachung und Steuerung. Diese Aufgaben würden ab März 2020 von Björn Rosengren als Vorstandsvorsitzender wahrgenommen. Rosengren komme vom schwedischen Maschinenbauer Sandvik, wo er über Dezentralisierung und Abspaltungen die Profitabilität innerhalb weniger Jahre deutlich erhöht habe. Viele Investoren würden sich eine ähnliche Entwicklung für ABB erhoffen. (03.02.2020/fc/a/f)






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