Deka-Schweiz-Fonds: 11/2018-Bericht, Brexit und Italien prägen das Anlageumfeld - Fondsanalyse


04.01.19 09:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im November hätten Unsicherheiten rund um den Brexit und den Haushaltsstreit zwischen Italien und der EU-Kommission das Anlageumfeld geprägt. Zum Ende des Monats habe sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf das Treffen zwischen Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping auf dem G20-Gipfel gerichtet, was die Hoffnung auf eine Annäherung im Handelsstreit habe aufkeimen lassen.

Der Fonds Deka-Schweiz habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Unternehmen im Industriesektor reagiert und Positionen im Technologie- und Finanzbereich abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Transportsektor gekommen. Der Fonds habe im November einen rückläufigen Anteilpreis verzeichnet.

Die internationalen Aktienmärkte hätten sich im Berichtsmonat uneinheitlich und unter starken Schwankungen entwickelt. Der weiterhin ungelöste Haushaltsstreit zwischen Italien und der EU-Kommission, Unklarheit über die Zustimmung des britischen Parlaments zum ausgehandelten Brexit-Vertrag mit der EU sowie fortlaufende Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China im Vorfeld des G20-Gipfels in Buenos Aires hätten die Märkte wechselweise belastet. Zum Monatsende habe der amerikanische Notenbank-Chef Powell für etwas Entspannung gesorgt, indem er ein zukünftig etwas vorsichtigeres Vorgehen bei Leitzinserhöhungen angedeutet habe. Die seit geraumer Zeit im Markt präsenten Zinserhöhungsängste hätten sich im Anschluss zunehmend reduziert.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im Monatsverlauf etwas besser entwickelt als die breiten europäischen Aktienindices (MSCI Europe Index in Euro: -0,9%). Der SMI habe den Berichtsmonat mit leichten Kursgewinnen von +0,9% beendet. Unterdessen sei das Schweitzer KOF-Konjunkturbarometer von revidierten 100,2 Punkten auf 99,1 Punkte gefallen und habe zugleich unter der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten (99,5 Punkte) gelegen.

Unternehmensseitig habe der Schweizer Pharmakonzern Roche weiter mit guten Nachrichten aufgewartet. Nachdem das Unternehmen bereits im Oktober mit guten Zahlen zum dritten Quartal überzeugt habe, habe Roche im November mitgeteilt, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA die Kombination aus dem Immuntherapeutikum Tecentriq und der Chemotherapie Abraxane in ein beschleunigtes Zulassungsverfahren aufnehme. Die Kombination diene der Behandlung von Patienten mit "dreifach-negativem Brustkrebs". Das beschleunigte Zulassungsverfahren werde nur dann gewährt, wenn der Therapieansatz einen deutlichen Fortschritt gegenüber der aktuellen Standardbehandlung verspreche. Roche-Aktien hätten im Monatsverlauf um 5,7% zulegen können. (Stand vom 03.01.2019) (04.01.2019/fc/a/f)





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