Deka-Schweiz-Fonds: 10/2018-Bericht, Anteilpreis nachgegeben - Fondsanalyse


07.12.18 08:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Oktober seien die europäischen Aktienmärkte von einer schwächer als erwarteten Berichtssaison, anhaltenden politischen Spannungen rund um Italien und stockenden Brexit-Verhandlungen belastet worden. Zudem hätten sich Investoren um eine Abschwächung der chinesischen Wirtschaftsdynamik sowie einen starken Anstieg der Zinsen in den USA gesorgt. Zum Ende des Monats hätten sich die globalen Aktienmärkte wieder etwas erholt, nachdem US-Präsident Trump den Dialog mit Chinas Staatschef Xi Jinping gesucht habe. Das Fondsmanagement des Deka-Schweiz habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Unternehmen im Versicherungssektor reagiert und Positionen im Pharma- und Baustoffbereich abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Finanzsektor gekommen. Der Anteilpreis habe im Verlauf des Berichtszeitraums im Zuge des eingetrübten Marktumfelds nachgegeben.

Die internationalen Aktienmärkte hätten im Berichtsmonat deutliche Kursverluste verzeichnet. Eine Vielzahl schwächerer Konjunkturdaten, der ungelöste Haushaltsstreit zwischen Italien und der EU-Kommission sowie der restriktive Kurs der US-Notenbank FED hätten die Anlegerstimmung im Oktober spürbar getrübt. Den weiterhin ungelösten Handelskonflikt zwischen den USA und China habe der Internationale Währungsfonds IWF als Anlass genommen, um seine weltweite Wachstumsprognose zu senken. Zudem habe eine Vielzahl der global agierenden Unternehmen - im Zuge der Berichtssaison zum dritten Quartal - einen verhaltenen Ausblick gegeben und Besorgnis geäußert, sollte es zu keiner zeitnahen Lösung im Handelsstreit kommen. Unter der Oberfläche seien zyklische Werte sowie Wachstumswerte überproportional stark abgestraft worden.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im Monatsverlauf deutlich besser als die internationalen Aktienmärkte entwickelt (MSCI WORLD INDEX in Euro: -5,0%). Der SMI habe den Berichtsmonat mit leichten Kursverlusten von -1,2% beendet. Ausschlaggebend für das relativ gute Abschneiden des Schweizer Aktienmarkts sei die gute Entwicklung defensiver Marktsegmente gewesen, die in der Schweiz durch die Index-Schwergewichte Roche, Novartis und Nestlé prominent vertreten seien. Unterdessen sei das Schweitzer KOF-Konjunkturbarometer von revidierten 102,3 auf 100,1 Punkte gefallen und habe zugleich unter der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten (101,0) gelegen.

Unternehmensseitig habe der Sanitärtechnikkonzern Geberit seine Aktionäre enttäuscht. Das Unternehmen habe für das dritte Quartal ein rückläufiges organische Umsatzwachstum (+0,7%) vermeldet. Im ersten und zweiten Quartal habe man noch Werte von +4,7% bzw. + 3,9% erzielen können. Geberit habe die Verlangsamung mit einer geringeren Wachstumsdynamik der Bauindustrie in einzelnen Zielmärkten begründet. Schwäche habe das Geschäft insbesondere in Skandinavien und in der Schweiz gezeigt. Im Monatsverlauf hätten Geberit-Aktien 13,4% an Wert verloren. (07.12.2018/fc/a/f)






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