Deka-Schweiz-Fonds: 09/2019-Bericht, Anteilpreis gestiegen - Fondsanalyse


04.11.19 11:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Der Deka-Schweiz habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Unternehmen im Industrie- und Technologiesektor reagiert und Positionen im Pharma- und Konsumgüterbereich reduziert. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Fertigungs- und Verbrauchsgütersektor gekommen. Der Deka-Schweiz habe im Berichtszeitraum einen steigenden Anteilpreis verzeichnet.

Die internationalen Aktienmärkte hätten sich im abgelaufenen Berichtsmonat durchweg deutlich positiv gezeigt, vornehmlich getrieben durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken. So habe der scheidende EZB-Präsident Mario Draghi zur Monatsmitte ein umfangreiches Maßnahmenpaket angekündigt, darunter die Wiederaufnahme des Anleihenaufkaufprogramms ohne zeitliche Befristung und eine Senkung des Einlagenzinssatz für Banken auf historische -0,5%. Ende des Monats habe auch die amerikanische Notenbank FED reagiert, welche zum zweiten Mal in diesem Jahr die Zinsen um 25 Basispunkte auf den Korridor von 1,75 bis 2,0% gesenkt habe.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: +3,2%) aufgrund seiner defensiven Branchenstruktur unterdurchschnittlich entwickelt. Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursverlusten von +2,1%. Unterdessen fiel das Schweizer KOF-Konjunkturbarometer von 97,0 Punkten auf 93,2 Punkte beendet und habe damit unter der durchschnittlichen Erwartung der befragten Volkswirte gelegen (96,2 Punkte).

Auf Unternehmensebene habe der Vermögensverwalter Partners Group mit seinen Halbjahresergebnissen enttäuscht. Insbesondere die von Analysten erwarteten 165 Mio. Franken an erfolgsabhängigen Erträge seien nicht erreicht worden. Mit 130 Mio. Franken sei man weit hinter den Schätzungen zurückgeblieben. Letztlich habe dem Private-Equity Spezialisten die unsichere Marktlage zu Jahresbeginn zu schaffen gemacht. Man habe den Verkauf mehrerer Investments verschieben müssen, was die oben erwähnten erfolgsabhängigen Erträge stark belastet habe. (04.11.2019/fc/a/f)





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