Deka-Schweiz-Fonds: 08/2019-Bericht, Fonds in Seitwärtsbewegung - Fondsanalyse


02.10.19 09:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des InvestmentfondsDeka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die Wertenwicklung des Deka-Schweiz sei im August seitwärts verlaufen. Während konjunktursensitive Werte eingebüßt hätten, habe sich das Indexschwergewicht Nestlé überdurchschnittlich entwickelt. Das Fondsmanagement des Deka-Schweiz habe im Monatsverlauf mittelgroße defensive Wachstumsaktien aufgestockt, insbesondere aus dem Gesundheitssektor (Siegfried, Lonza, Bachem).

Die internationalen Aktienmärkte hätten im August schwächer tendiert. Nachdem der Juli noch von Notenbank-Entscheidungen geprägt worden sei, habe der Handelskonflikt zwischen China und den USA im Berichtsmonat wieder das Geschehen bestimmt. Bereits zu Monatsbeginn habe US-Präsident Trump den beim G-20 Gipfel in Osaka vereinbarten "Waffenstillstand" beendet und neue Strafzölle in Höhe von 10% auf bisher noch unberührte Warenimporte aus China angekündigt (ca. 300 Mrd. US-Dollar Handelsvolumen). In der Folge sei es zu einer neuerlichen Eskalation der Spannungen mit weiteren Zollerhöhungen auf beiden Seiten gekommen. An den Devisenmärkten habe die chinesische Leitwährung Renminbi auf ein 10-Jahrestief gegenüber dem US-Dollar abgewertet, was für Nervosität unter den Marktteilnehmern gesorgt habe.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: -0,9%) leicht überdurchschnittlich entwickelt. Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursverlusten von -0,2% beendet. Unterdessen sei das Schweizer KOF-Konjunkturbarometer von 97,1 Punkten auf 97,0 Punkte gestiegen und habe damit über der durchschnittlichen Erwartung der befragten Volkswirte gelegen (95,1 Punkte). Auf Einzeltitelebene hätten die Aktien der Schweizer Hersteller von Luxusgütern und hochwertigen Uhren deutliche Schwäche gezeigt. Die beiden Titel würden zunehmend durch die schwächelnde Konjunktur in China und den anhaltenden Unruhen im wichtigen Absatzmarkt Hongkong belastet. Unter Aktien-Analysten werde im zweiten Halbjahr mit einem Einbruch des Uhrenmarktes in Hongkong um mindestens 20% gerechnet. Die Aktien der zwei Uhren-Konzerne Richemont und Swatch hätten im Monatsverlauf um 10,1% bzw. 7,5% nachgegeben. (02.10.2019/fc/a/f)






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