Deka-Schweiz-Fonds: 08/2018-Bericht, Wertzuwachs im August - Fondsanalyse


04.10.18 12:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im August seien die europäischen Aktienmärkte u.a. weiterhin von dem ungelösten Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet worden. Darüber hinaus habe der deutliche Verfall der Türkischen Lira für Verunsicherung gesorgt und auch andere Schwellenländer belastet. Die politische Gemengelage sei somit weiter eine treibende Kraft für die kurzfristige Entwicklung an den Aktienmärkten geblieben. Der Deka-Schweiz habe auf das unruhige Marktumfeld mit dem Aufbau von Unternehmen aus den Branchen Basiskonsumgüter und Gesundheitswesen reagiert. Abgebaut worden seien Positionen im Telekommunikations- und Finanzsektor. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Produktionssektor gekommen. Der Fonds habe auf Monatssicht einen Wertzuwachs aufgewiesen.

Die internationalen Aktienmärkte hätten den Berichtsmonat mit leichten Kursgewinnen beendet. Wieder einmal habe der Handelskonflikt zwischen den USA und China im Fokus gestanden. US-Präsident Trump habe Mitte des Monats neue Strafzölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar verhängt. Chinas Regierung habe im Gegenzug neue Zölle auf amerikanische Waren mit einem Volumen von 60 Milliarden US-Dollar verkündet und außerdem die geplanten Handelsgespräche mit der US-Regierung in Washington abgesagt. Nachdem die Mehrheit der internationalen Leitbörsen bereits im Vorfeld deutliche Kursverluste erlitten hätten, habe die Bekanntgabe der Zoll-Entscheidung zu keiner weiteren Belastung geführt. Alleine das Ausbleiben weiterer negativer Nachrichten sowie die deutlich gesunkenen Bewertungsniveaus vieler zyklischer Titel hätten genügte, um in der Folge für steigende Notierungen an den Aktienmärkten zu sorgen.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im Monatsverlauf etwas schwächer als die internationalen Aktienmärkte entwickelt (MSCI WORLD INDEX in Euro: +0,8%). Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursgewinnen von +0,5% beendet. Unterdessen sei das Schweitzer KOF-Konjunkturbarometer von 100,3 auf 102,2 Punkte gestiegen und habe zugleich über der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten (100,0) gelegen. Unternehmensseitig wusste der Pharmazulieferer und Feinchemiehersteller Lonza zu gefallen, so die Experten von Deka Investment. Das Unternehmen habe seine Jahresziele bestätigt, wonach der Umsatz im hohen einstelligen Prozentbereich gesteigert und eine operative EBITDA-Marge von 26% erreicht werden solle. Zudem habe das Management die Planungen für das Umsatzwachstum bis zum Jahr 2022 konkretisiert. Man setze dabei klar auf den Bereich Pharma und Biotech, der überdurchschnittlich wachse und eine Marge von über 30% erwirtschafte. Lonza Aktien hätten im September zu den Top-Werten im SMI INDEX gehört und 7,5% an Wert gewonnen. (04.10.2018/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
374,61 € 374,61 € -   € 0,00% 18.10./12:44
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009762864 976286 406,86 € 360,17 €