Deka-Schweiz-Fonds: 07/2018-Bericht, deutlicher Wertzuwachs - Fondsanalyse


05.09.18 11:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Juli hätten weiterhin Sorgen um den internationalen Handel die europäischen Aktienmärkte beschäftigt. Fortschritte in dieser Thematik, allem voran das Treffen zwischen US-Präsident Trump und EU-Kommissionspräsident Juncker, hätten jedoch die Kurse an den Börsen gestützt. Positive Konjunkturdaten sowie eine in den USA stark beginnende Berichtssaison der Unternehmen hätten ebenfalls als Kurstreiber gewirkt. Vor diesem Hintergrund hätten die europäischen Märkte im Monatsverlauf zulegen können. Das Fondsmanagement des Deka-Schweiz habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Positionen im Gesundheits- und IT-Sektor reagiert und Engagements im Industriesektor abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge hätten Large Cap-Unternehmen (u.a. Roche und Novartis) geliefert. Der Fonds habe im Berichtszeitraum einen deutlichen Wertzuwachs verbucht.

Die internationalen Aktienmärkte hätten im Juli Kursgewinne verzeichnet, seien dabei jedoch erneut vom Thema "Handelskonflikt" überschattet worden. Die USA hätten in diesem Zusammenhang die Rhetorik gegenüber China verschärft und mit der Einführung weiterer Strafzölle auf chinesische Waren gedroht. Ein Treffen zwischen dem US-Präsidenten Trump und dem Präsident der Europäischen Kommission Juncker habe hingegen für Entspannung gesorgt, da drohende Zölle auf PKWs aus der EU vorerst abgewendet worden seien. Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im Monatsverlauf besser als die internationalen Aktienmärkte entwickelt (MSCI WORLD INDEX in Euro: +2,9%). Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursgewinnen von +6,7% beendet.

Unterdessen habe der Schweizer Chemie- und Pharmazulieferer Lonza erfreuliche Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Der Umsatz sei in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 8,2% auf 3,1 Milliarden Franken gestiegen. Dabei sei in den Vergleichszahlen der Mitte 2017 integrierte US-Kapselhersteller Capsugel bereits berücksichtigt. Als zentraler Wachstumsträger habe sich das Segment Pharma und Biotech erwiesen, das Wirkstoffe für die Entwicklung und die Produktion von Medikamenten fabriziere und dessen Umsatz um 14,7% auf 1,56 Milliarden Franken habe zulegen können. (05.09.2018/fc/a/f)





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