Deka-Schweiz-Fonds: 05/2020-Bericht, Wertsteigerung im Mai - Fondsanalyse


01.07.20 09:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der Swiss Performance Index SPI Total Return in EUR verwendet.

Der Fonds lege mehr als 50% des Aktivvermögens (Wert der Vermögensgegenstände ohne Berücksichtigung von Verbindlichkeiten) in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Nach der starken Kurserholung seit Mitte März habe der Schweizer Aktienmarkt im Mai konsolidiert. Gut hätten sich die Kurse einiger Technologie- und Industriewerte entwickelt, was sich positiv auf die Fondsperformance des Deka-Schweiz ausgewirkt habe. Das Fondsmanagement habe Technologiewerte aufgestockt, so z.B. das Bankensoftware-Unternehmen Temenos. Defensive Werte seien im Gegenzug leicht zurückgeführt worden. Der Fonds habe im Berichtsmonat eine Wertsteigerung verzeichnet.

Im Mai habe sich die Mehrzahl der weltweit wichtigsten Aktienmärkte trotz vieler schwacher Konjunkturdaten positiv entwickelt. Die Hoffnung auf eine schnelle wirtschaftliche Erholung durch die Lockerung von Corona-Maßnahmen sowie massive geld- und fiskalpolitische Maßnahmen hätten am Aktienmarkt eine stimulierende Wirkung entfaltet. Unterstützend habe in diesem Zusammenhang beispielsweise das von der EU-Kommission vorgeschlagene Wiederaufbauprogramm von 750 Mrd. Euro gewirkt. Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: +3,3%) aufgrund seiner sehr defensiven Branchenstruktur unterdurchschnittlich entwickelt. Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursgewinnen von +1,0% beendet. Unterdessen sei das Schweizer KOF-Konjunkturbarometer von revidierten 59,7 auf einen historischen Tiefstand von 53,2 Punkte gefallen.

Unternehmensseitig habe der Schweizer Alcon-Konzern gute Quartalszahlen gemeldet. Der ehemals zu Novartis gehörende Spezialist für Augenheilkunde habe den Umsatz im abgelaufenen Quartal unerwartet steigern können. Auch das EBIT in Höhe von 302 Millionen US-Dollar habe die höchsten Schätzungen der Analysten übertroffen. Alcon-Aktien hätten im Monatsverlauf um 21,5% zugelegt. (01.07.2020/fc/a/f)






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