Deka-Schweiz-Fonds: 05/2018-Bericht, Wertanstieg im Mai - Fondsanalyse


03.07.18 10:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Mai hätten die europäischen Aktienmärkte eine Achterbahnfahrt erlebt. Zunächst hätten die Märkte, angetrieben von nachlassenden Zinssorgen und einer weiterhin guten Konjunktur, die Erholung der letzten Monate fortsetzen können, ehe sich in der zweiten Monatshälfte eine negative Tendenz durchgesetzt habe, ausgelöst durch die chaotisch wirkende Regierungsbildung in Italien und die Forderungen der dortigen Parteien. Auch das endgültige Inkrafttreten der US-Zölle auf Stahl und Aluminium habe belastet. Deka-Schweiz habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Unternehmen im Informationstechnologiesegment reagiert und Positionen im Dienstleistungsbereich abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Finanz-Sektor gekommen. Der Fonds habe im Verlauf des Berichtszeitraums zugelegt.

Die internationalen Aktienmärkte hätten sich im Mai uneinheitlich präsentiert. Ein tendenziell gemischter Konjunkturdatenkranz habe keine nachhaltigen Impulse setzen können. Bestimmt worden sei der Kursverlauf an den Börsen stattdessen in erster Linie von politischen Ereignissen. Mit Blick auf Europa habe sich dabei vor allem das europakritische Regierungsbündnis zwischen der 5 Sterne-Bewegung und der Lega Nord in Italien als Belastungsfaktor erwiesen, während in Spanien Korruptionsvorwürfe gegen die Partei von Ministerpräsidenten Mariano Rajoy die Investoren verschreckt hätten.

Im Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China seien gegen Monatsende seitens der US-Regierung Sanktionen verhängt und diese nur einen Tag später auch auf Mexiko, Kanada und die EU ausgeweitet worden. Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im Monatsverlauf deutlich schwächer als die internationalen Aktienmärkte (MSCI WORLD INDEX in Euro: +4,3%) entwickelt, was hauptsächlich dem fallenden Außenwert der europäischen Gemeinschaftswährung geschuldet gewesen sei. Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursverlusten von -0,8% beendet.

Im Mai sei wieder einmal der irisch-schweizerische Backwarenhersteller ARYZTA in die Schlagzeilen geraten. So habe der Konzern eine erneute Gewinnwarnung bekannt gegeben, nachdem man bereits Ende Januar die Ergebnisziele reduziert habe. Anleger hätten sich verschreckt gezeigt und die Aktien des Unternehmens auf Talfahrt geschickt. Problematisch scheine insbesondere, dass ARYZTA nun unter Umständen bestimmte Vereinbarungen mit seinen Kreditgebern hinsichtlich des Verhältnisses von Nettoschulden zu EBITDA nicht mehr einhalten könne. (03.07.2018/fc/a/f)






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