Deka-Schweiz-Fonds: 04/2019-Bericht, Stadler Rail neu im Fonds - Fondsanalyse


06.06.19 10:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Der Fonds Deka-Schweiz habe insbesondere von der positiven Wertentwicklung von Unternehmen profitiert, die vom Halbleiterzyklus abhängen würden, wie AMS oder Comet. Neu im Fonds sei die Aktie von Stadler Rail, deren Aktien im Rahmen des Börsengangs bezogen worden seien. Die Aktien, die zu einem Kurs von 38 Schweizer Franken emittiert worden seien, hätten sich erfreulich entwickelt und am Monatsende bei rund 43 Schweizer Franken geschlossen. Die bestehende Ausrichtung des Fonds sei im Monatsverlauf nicht wesentlich verändert worden.

Der Anstieg der internationalen Aktienmärkte habe im Mai ein abruptes Ende gefunden. Bereits zu Monatsbeginn hätten die USA informiert, dass eine Lösung im Handelskonflikt mit China nicht mehr in Reichweite sei. Gleichzeitig habe man die Zölle auf chinesische Güter im Wert von 200 Mrd. US-Dollar von 10 auf 25% erhöht. China habe seinerseits Gegenmaßnahmen angekündigt. Die Marktteilnehmer hätten enttäuscht reagiert und die Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt. Da auch der konjunkturelle Datenkranz kaum Anlass für Optimismus gegeben habe, hätten insbesondere konjunktursensitive Titel deutliche Rückschläge hinnehmen müssen.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: -5,2%) überdurchschnittlich entwickelt. Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursverlusten von -2,5% beendet. Unterdessen sei das Schweizer KOF-Konjunkturbarometer von revidierten 96,2 Punkten auf 94,4 Punkte gefallen und habe zugleich unter der durchschnittlichen Erwartung der Volkswirte gelegen (96,0 Punkte).

Unternehmensseitig habe im Berichtsmonat der Schweizer Pharmakonzern Novartis im Fokus der Investoren gestanden. Nach einem guten Start in das laufende Geschäftsjahr 2019 habe der Konzern zum einen mit einer Übernahme und weiterhin mit seinem Geschäftsausblick aufgewartet. Demnach plane das in Basel ansässige Unternehmen den Kauf des Augenarzneimittels Xiidra vom japanischen Konkurrenten Takeda Pharmaceutical für umgerechnet knapp 3 Mrd. Euro. Zudem wolle Novartis bis 2021 mindestens zehn Arzneien auf den Markt bringen, die das Potenzial für Milliardenumsätze hätten. Mit Blick auf die Dividende seien - laut Aussage von CEO Vas Narasimhan - weitere Steigerungen geplant. (06.06.2019/fc/a/f)





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