Deka-Schweiz-Fonds: 03/2020-Bericht, Gesundheitssektor bleibt weiterhin der große Schwerpunkt - Fondsanalyse


06.05.20 08:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Der Fonds lege mehr als 50% des Aktivvermögens (Wert der Vermögensgegenstände ohne Berücksichtigung von Verbindlichkeiten) in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Der Schweizer Aktienmarkt habe im März unter den staatlich verordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus gelitten. Die hoch gewichteten Blue Chips Nestlé, Novartis und Roche hätten sich relativ gut gehalten. Small & Mid Caps hätten hingegen stark gelitten. Das Fondsmanagement des Deka-Schweiz habe zuerst zyklische Werte reduziert. Im weiteren Monatsverlauf seien dann Werte verkauft worden, die sich noch gut gehalten hätten, um im Gegenzug stärker gefallene Wachstumswerte zu kaufen. Großer Schwerpunkt bleibe weiterhin der Gesundheitssektor.

Als Reaktion auf die anhaltende Unsicherheit rund um das Coronavirus seien die Aktienmärkte im Monatsverlauf in Rekordgeschwindigkeit gefallen. Während sich die Lage im Ausgangsland China scheinbar zunehmend normalisiere, herrsche in Europa und in den USA vermehrt wirtschaftlicher Stillstand. Die enormen Kursabschläge, die durch die Uneinigkeit zwischen der OPEC und Russland über Rohöl-Förderkürzungen noch befeuert worden seien, hätten nur durch ein massives Intervenieren von Politik und Notenbanken gebremst werden können. Weltweit seien Hilfspakete beispiellosen Umfangs in Form von Kreditlinien, Staatsbeteiligungen sowie Direkthilfen für Privatpersonen und Unternehmen geschnürt worden. Gleichzeitig hätten zahlreiche Notenbanken mit Zinssenkungen, drastisch erhöhten Anleihekäufen und Liquiditätszusagen reagiert.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: -13,1%) dank seiner sehr defensiven Branchenstruktur überdurchschnittlich entwickelt. Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursverlusten von -5,1% beendet. Unterdessen sei das Schweizer KOF-Konjunkturbarometer von 101,8 Punkte auf 92,9 Punkte gefallen. Unternehmensseitig habe der Pharmakonzern Roche positive Schlagzeilen geschrieben. So habe die US-Gesundheitsbehörde FDA einen Zulassungsantrag für eine neue Form des Grippemittels Xofluza angenommen. Das Mittel solle in der neuen Form die Einnahme für Kinder und Personen mit Schluckbeschwerden erleichtern. Zuvor habe die FDA bereits erlaubt, die Arznei Actemra auf ihrer Wirksamkeit für Coronavirus-Patienten zu überprüfen. (06.05.2020/fc/a/f)





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