Deka-Schweiz-Fonds: 03/2019-Bericht, Anteilpreis zugelegt - Fondsanalyse


07.05.19 11:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im März seien die europäischen Aktienmärkte von einem steigenden Risikoappetit von Investorenseite geprägt gewesen, nachdem die US-Notenbank (FED) angekündigt habe, die Zinsen im laufenden Jahr nicht mehr erhöhen zu wollen und sich Mario Draghi ebenfalls für einen längeren Aufschub der Zinswende ausgesprochen habe. Außerdem habe die FED angekündigt, dass die Bilanzreduktion zunächst verlangsamt und im September dann komplett eingestellt werden solle. Für eine positive Stimmung an den Aktienmärkten hätten zudem versöhnliche Aussagen zum Verlauf der Handelsgespräche zwischen den USA und China gesorgt. Das Fondsmanagement des Deka-Schweiz habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Unternehmen im Industrie- und Technologiesektor reagiert und Positionen im Bau- und Konsumgüterbereich abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Finanz- und Industriesektor gekommen. Der Anteilpreis habe im März zulegen können.

Die internationalen Aktienmärkte hätten den positiven Trend der Vormonate im April fortgesetzt. Während in den meisten Regionen lediglich gemischte Konjunkturdaten veröffentlicht worden seien, habe China mit positiven Signalen verschiedener Frühindikatoren aufgewartet (u.a. Einkaufsmanagerindices). Die Hoffnung auf positive Ausstrahleffekte, durch die verbesserten Aussichten in China, habe insbesondere die Kurse von konjunktursensitiven Unternehmen in allen Teilen der Welt angetrieben.

Darüber hinaus seien Technologie-Werte eine Triebfeder der laufenden Aufwärtsbewegung geblieben. So habe der viel beachtete US-Technologie-Index NASDAQ COMPOSITE im Monatsverlauf ein neues Allzeithoch erreicht. Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: +3,8%) deutlich unterdurchschnittlich entwickelt. Der SMI habe den Berichtsmonat mit Kursgewinnen von +0,9% beendet. Unterdessen sei das Schweizer KOF-Konjunkturbarometer von revidierten 97,4 Punkten auf 96,2 Punkte gefallen und habe zugleich unter der durchschnittlichen Erwartung der Volkswirte (97,0 Punkte) gelegen.

Auf Unternehmensebene habe die Credit Suisse positiv überrascht. Die Schweizer Großbank Credit Suisse habe in den ersten drei Monaten des Jahres 749 Millionen Franken verdient. Das seien acht Prozent mehr gewesen als im Vorjahresquartal und mehr als von Analysten erwartet. Die Erträge seien zwar um 241 Millionen Franken gesunken, hätten jedoch ebenfalls über den Erwartungen gelegen. Gleichzeitig seien die Kosten um 6% gesunken, was den Anstieg des Nettogewinns ermöglicht habe. Die Aktien der Credit Suisse seien im Monatsverlauf um 17,2% gestiegen. (07.05.2019/fc/a/f)






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