Deka-Schweiz-Fonds: 02/2018-Bericht, Schweizer SMI gleichermaßen schwach wie gesamteuropäische Börsen - Fondsanalyse


04.04.18 10:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Schweiz ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Mit diesem verfolge das Fondsmanagement die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu investieren. Um den Erfolg des Aktienauswahlprozesses zu bewerten, werde der SPI Price Index in EUR verwendet. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Februar hätten die europäischen Aktienmärkte einen Rückschlag verkraften müssen, welcher speziell zu Beginn des Monats besonders ausgeprägt gewesen sei. Auslöser sei vor allem die Sorge vor steigenden Zinsen in den USA gewesen. Im Kontext höherer Zinsen könnten die Finanzierungskosten der Unternehmen steigen, was die Bewertung am Aktienmarkt negativ beeinflusse.

Das Fondsmanagement des Deka-Schweiz habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Unternehmen im Automobil- und Immobiliensektor reagiert und Positionen im Industrie- und Pharmabereich abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Konsumgüter-Sektor gekommen. Das Sondervermögen habe im Februar in einem unruhigen Anlageumfeld eine negative Wertentwicklung verzeichnet.

Die internationalen Aktienmärkte hätten im Februar in der Gesamtheit Kursabschläge verzeichnet. Die noch im Januar vorherrschende Sorglosigkeit bei den Investoren habe direkt zu Monatsbeginn in Nervosität umgeschlagen und in einem spürbaren Verkaufsdruck über nahezu alle Regionen gemündet. Als Hauptgründe für den dynamischen Rückgang seien die seit Monaten anhaltend hohen Bewertungsniveaus vieler Aktienindices, einseitige Positionierungen der Marktteilnehmer und Sorgen vor einem vorzeitigen Ende der lockeren Zinspolitik der großen Notenbanken angeführt worden. Im weiteren Monatsverlauf hätten zudem die Unsicherheiten um zunehmend protektionistische Handelspolitiken, ausgehend von den USA, Indien und China belastet.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der Schweizer Leitindex SMI im Monatsverlauf gleichermaßen schwach entwickelt wie die gesamteuropäischen Aktienmärkte (MSCI Europe Index -3,8%). Der SMI habe 4,2% an Boden verloren. Auf Unternehmensebene habe der Rückversicherer Swiss Re seine Aktionäre erfreut. Der Konzern habe mit einem höher als erwarteten Jahresgewinn und einer höheren Dividende überrascht. Zudem sei beschlossen worden, das auslaufende Aktienrückkaufprogramm zu verlängern. Besonderen Gefallen hätten die Marktteilnehmer auch am möglichen Einstieg der japanischen Softbank beim Schweizer Rückversicherer gefunden, der laut Swiss Re ohne Kapitalerhöhung durchgeführt würde. Swiss Re-Aktien hätten im Februar entgegen dem allgemeinen Markttrend 4,6% an Wert gewonnen. (Stand vom 29.03.2018) (04.04.2018/fc/a/f)






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