Deka-Nachhaltigkeit Renten-Fonds: 02/2020-Bericht, etwas Liquidität als Sicherheitspuffer aufgebaut - Fondsanalyse


13.03.20 10:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Ziel der Anlagepolitik des Sondervermögens Deka-Nachhaltigkeit Renten CF (A) (ISIN LU0703711035 / WKN DK1A48) ist es, durch die Nutzung von Chancen und die Vermeidung von Risiken, die sich aus ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklungen ergeben, ein mittel-bis langfristiges Kapitalwachstum zu erwirtschaften, so die Experten von Deka Investment.

Der Investmentfonds investiere nur in Wertpapiere, die nach Grundsätzen der Nachhaltigkeit ausgewählt würden. Dazu würden die Emittenten weltweit nach Kriterien für Umweltmanagement (z.B. Klimaschutz, Umweltpolitik), soziale Verantwortung (z.B. Sozialstandards in der Lieferkette, Sicherheit und Gesundheit) und Unternehmensführung (z.B. Bestechung, Korruption, Transparenz und Berichterstattung) bewertet. Nicht investiert werden solle in Unternehmen mit Verstößen gegen Menschenrechte, Arbeitsrechte, Kinderarbeit oder Korruption sowie in Branchen, die den Mindeststandards des Fonds nicht entsprechen würden. Durch die Nachhaltigkeitsanalyse würden die am nachhaltigsten agierenden Emittenten ausgewählt (Best-in-Class-Ansatz). In diesem Rahmen werde überwiegend in auf Euro lautende Unternehmensanleihen, Staatsanleihen und Pfandbriefe sowie sonstige Anleihen von weltweiten Emittenten investiert. Der Anteil der Wertpapiere, die selbst oder deren Aussteller niedriger als BBB- geratet seien (S&P oder äquivalentes Rating einer anderen Ratingagentur), dürfe 33% des Netto-Teilfondsvermögens nicht überschreiten. Dem Fonds liege ein aktiver, fundamental orientierter Investmentansatz zugrunde, der gezielt "Top-Down" und "Bottom-Up"-Elemente kombiniere. Basis sei die Analyse makroökonomischer und (geo)politischer Parameter, ergänzt durch qualitative und quantitative fundamentale Bewertungen, z.B. Bonitätsanalyse der Emittenten, relativer Vergleich der Wertpapiere mit anderen korrespondierenden Ausstellern. Auf die Nutzung eines Referenzwertes (Index) werde verzichtet, da die Fondsallokation/Selektion nicht mit einem Index vergleichbar sei.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement des Deka-Nachhaltigkeit Renten werde durch einen für das Sondervermögen gebildeten Anlageausschuss beraten.

Das Umfeld für Unternehmensanleihen habe sich im Februar zunächst weiterhin freundlich gezeigt. Allerdings habe sich das Bild deutlich mit dem Ausbruch des Corona-Virus in Europa geändert. Die Auswirkungen seien im Detail gegenwärtig weitgehend unklar. Es sei jedoch davon auszugehen, dass die wirtschaftliche Aktivität auf kurze Sicht deutlich zurückgehen werde, was der Markt mit einer deutlichen Spreadausweitung eingepreist habe. Noch sei nicht klar, ob und wie die Notenbanken und Regierungen auf diese Situation reagieren würden. Der Deka-Nachhaltigkeit Renten sei relativ stark in Produkten investiert, die eine gewisse Anfälligkeit für schwankungsreiche Phasen hätten. Auf der anderen Seite seien aber auch zyklische Branchen wie z.B. Automobile weniger stark vertreten. Außerdem profitiere der Fonds von seiner hohen Diversifikation. Im Berichtsmonat sei etwas Liquidität als Sicherheitspuffer aufgebaut worden. (13.03.2020/fc/a/f)





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