Deka-Nachhaltigkeit ManagerSelect-Fonds: 09/2020-Bericht, Wertrückgang von 0,71% - Fondsanalyse


16.10.20 10:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Bei der Investition des Sondervermögens Deka-Nachhaltigkeit ManagerSelect in die Zielfonds orientiert sich das Fondsmanagement hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung der Zielfonds an einem Musterportfolio, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement wähle aus einem Sortiment von nachhaltigen Fonds die aus seiner Sicht aussichtsreichsten Zielfonds für die jeweilige Unteranlageklasse aus.

Angestrebt werde eine ausgeglichene Quote von ca. 50% Aktien- und 50% Rentenfonds.

Deka-Nachhaltigkeit ManagerSelect habe im Berichtsmonat September einen Rückgang um 0,71% verzeichnet. Belastet worden sei das Ergebnis insbesondere von der negativen Entwicklung der weltweiten Aktienmärkte. In diesem Marktumfeld hätten vor allem die drei Aktienbausteine gelitten, insbesondere europäische Aktien (RobecoSAM) hätten mit einem Verlust von 1,57% relative Schwäche gezeigt. Im Monatsverlauf sei sowohl die strategische Assetklassenstruktur als auch die selektierten Manager beibehalten worden.

Der September sei seinem Ruf als - aus Börsensicht - schwieriger Monat erneut gerecht geworden. Die globalen Aktienbörsen hätten in der zweiten Monatshälfte deutliche Rücksetzer verzeichnet. Der Deutsche Aktienindex (DAX) sei am 21.09.2020 um 4,5 Prozent gefallen und die US-Börsen hätten ihre Talfahrt der letzten Wochen fortgesetzt. Selbst der vermeintlich "sichere Hafen" Gold habe drei Prozent abgegeben. Insbesondere rückläufige Inflationserwartungen, ein stärkerer US-Dollar sowie Gewinnmitnahmen seien hier die ausschlaggebenden Faktoren gewesen. Als Gründe für die Korrektur an den Aktienmärkten seien neben den zu hohen Bewertungen der US-Technologie-Unternehmen der deutliche Anstieg bei den Coronavirus-Infektionszahlen in Europa und aufkommende Konjunktursorgen genannt worden.

Im Rahmen ihres jüngsten Auftritts vor dem EU-Parlament habe EZB-Präsidentin Lagarde betont, dass in den kommenden Monaten - unter anderem aufgrund der jüngsten Aufwertung des Euro - deflationäre Tendenzen weiterbestehen würden. Daraus habe sie die Notwendigkeit abgeleitet, weitere geldpolitische Impulse zu liefern. Die Markterwartungen seien daher hoch, dass die EZB im Dezember eine Verlängerung und Aufstockung der PEPP-Käufe beschließe.

Für die Rentenmärkte bleibe die lockere Geldpolitik der Notenbanken ein entscheidender Faktor. Deren höhere Inflationstoleranz sollte in Verbindung der zyklischen Erholung für eine weitere Versteilung der Renditestrukturkurven von Kernstaatsanleihen sorgen. Die Renditen südeuropäischer Staatsanleihen seien im September weiter gefallen. Mit 0,83 Prozent hätten zehnjährige italienische Staatsanleihen zeitweise nahe am Allzeittief von 0,76 Prozent rentiert. Der italienische Rentenmarkt habe von dem jüngsten Wahlergebnis profitiert, welches als Erfolg für die amtierende Regierung gewertet worden sei. (16.10.2020/fc/a/f)





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