Deka-Nachhaltigkeit Balance CF-Fonds: 10/2017-Bericht, Aktienquote aufgebaut, Rentenengagement reduziert - Fondsanalyse


15.11.17 09:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Nachhaltigkeit Balance CF ist ein mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs insbesondere durch die Erwirtschaftung laufender Erträge und durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, je nach Marktlage innerhalb der Eurozone in verzinsliche Wertpapiere (Mindestrating BBB- oder vergleichbar) sowie bis zu 50% in globale Aktien zu investieren. Die Auswahl der Vermögenswerte treffe das Fondsmanagement nach einem mathematischen Verfahren, durch welches die Entwicklungen je zulässiger Anlageklasse flexibel genutzt würden. Zur Begrenzung der Anlagerisiken dieses Fonds mit konservativem Verlustprofil erfolge eine laufende Anpassung der Gewichtung der Anlageklassen.

Sollte zu einem Zeitpunkt keine der Investitionsmöglichkeiten den Erwartungen des Fondsmanagements entsprechen, könne zum beträchtlichen Teil in kurzfristige liquide Geldanlagen angelegt werden. Dieser Investmentfonds dürfe mehr als 35% des Sondervermögens in Wertpapiere und Geldmarktinstrumente der Bundesrepublik Deutschland investieren.

Das Sondervermögen investiere nur in Wertpapiere, die nach Grundsätzen der Nachhaltigkeit ausgewählt würden. Dazu würden die Emittenten weltweit nach Kriterien für Umweltmanagement (z.B. Klimaschutz, Umweltpolitik), soziale Verantwortung (z.B. Menschenrechte, Sozialstandards in der Lieferkette, Sicherheit und Gesundheit) und Unternehmensführung (z.B. Bestechung und Korruption, Transparenz und Berichterstattung) bewertet. Nicht investiert werden solle in Unternehmen mit Verstößen gegen Menschenrechte, Arbeitsrechte, Kinderarbeit oder Korruption sowie in Branchen, die den Mindeststandards des Fonds nicht entsprechen würden. Durch die Nachhaltigkeitsanalyse würden die jeweils am nachhaltigsten agierenden Emittenten ausgewählt (Best-in-Class-Ansatz).

Von ihrem Basiswert abgeleitete Finanzinstrumente (Derivate) könnten dabei sowohl zu Investitions- als auch zu Absicherungszwecken eingesetzt werden.

Das Fondsmanagement des Deka-Nachhaltigkeit Balance werde durch einen für das Sondervermögen gebildeten Anlageausschuss beraten.

Anfang Oktober seien die quantitativ-fundamentalen Aktienmarktprognosen höher ausgefallen als im Vormonat. Dabei habe die Einschätzung für die Aktienmärkte des Euroraumes etwa gleichauf mit der durchschnittlichen weltweiten Aktienmarktprognose gelegen. Dies habe im Portfolio des Deka-Nachhaltigkeit Balance zu einem Aufbau der Aktienquote geführt. Die Prognosen für die Staatsanleihenmärkte seien hingegen schwächer als im Vormonat gewesen. Dabei hätten die Erwartungen für deutsche Staatsanleihen und US-Treasuries über den Erwartungen für britische Gilts gelegen. Das Rentenengagement sei geringfügig bis mäßig reduziert worden. Der Fonds habe im Berichtsmonat eine deutlich positive Wertentwicklung aufgewiesen.

Die internationalen Aktienmärkte hätten sich im Oktober erneut freundlich gezeigt. Demnach hätten (jeweils in heimischer Währung) sowohl der S&P 500 als auch der EURO STOXX 50 um je 2,3% und der TOPIX um 5,5% zugelegt. Im Fokus des Marktgeschehens hätten neben dem Beginn der Unternehmensberichtssaison diverse (geld)politische Impulse gestanden. Unterstützung für die Aktienmärkte sei demnach zum einen aus den USA gekommen, wo Präsident Trump seine geplante Steuerreform durch diverse politische Instanzen vorangetrieben habe, und zum anderen aus Japan, wo Shinzo Abe als Ministerpräsident bestätigt worden sei. Der in der Eurozone schwelende Katalonien-Konflikt habe hingegen nur kurzfristig für Unsicherheit gesorgt.

Mit Blick auf die Geldpolitik hätten sich die Marktteilnehmer im Monatsverlauf auf die Entscheidung des EZB-Rates konzentriert, die Anleihekäufe ab Januar 2018 von 60 auf 30 Mrd. Euro pro Monat zu reduzieren und das Programm bis mindestens September 2018 weiter laufen zu lassen. Besonders positiv seien im Zuge dessen das undefinierte Ende des Ankaufprogrammes sowie die Äußerung, dass die Käufe hinsichtlich Volumen und Länge jederzeit im Falle einer negativen Inflationsentwicklung gesteigert werden könnten, aufgenommen worden.

Infolge dieser unerwarteten Ankündigungen hätten auch die Rentenmärkte zum Teil deutlich zulegen können. Vor allem in der Eurozone sei es zu Renditerückgängen bei Safe Haven-Staatsanleihen gekommen. So hätten beispielsweise deutsche Bundesanleihen mit einer zehnjährigen Restlaufzeit einen Renditerückgang um 10 Basispunkte (auf 0,36%) verzeichnet. US-Schuldscheine mit derselben Laufzeit hätten per Monatsultimo hingegen bei 2,38% (+5 BP) notiert. (Stand vom 14.11.2017) (15.11.2017/fc/a/f)





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