Deka-Nachhaltigkeit Aktien CF-Fonds: 10/2017-Bericht, Gewicht in den USA erhöht - Fondsanalyse


14.11.17 08:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Ziel der Anlagepolitik des Investmentfonds Deka-Nachhaltigkeit Aktien CF (A) (ISIN LU0703710904 / WKN DK1A47) ist es, durch die Nutzung von Chancen und die Vermeidung von Risiken, die sich aus ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklungen ergeben, ein mittel- bis langfristiges Kapitalwachstum zu erwirtschaften, berichten die Experten von Deka Investment.

Der Investmentfonds investiere nur in Wertpapiere, die nach Grundsätzen der Nachhaltigkeit ausgewählt würden. Dazu würden die Aktien weltweit nach Kriterien für Umweltmanagement, soziale Verantwortung und Unternehmensführung bewertet und im Ergebnis entweder in das investierbare Universum aufgenommen oder aus diesem ausgeschlossen.

Der Investmentfonds könne neben Aktien auch in Geldmarktinstrumente investieren, die Aktienquote betrage mindestens 61%. Das Fondsmanagement des Deka-Nachhaltigkeit Aktien werde durch einen für das Sondervermögen gebildeten Anlageausschuss beraten. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Oktober habe das Fondsmanagement des Deka-Nachhaltigkeit Aktien diverse taktische Anpassungen im Portfolio vorgenommen. Zugekauft worden seien Aktien von Siemens, Marsh & McLennan, Manulife und Nidec. Auf der Verkaufsseite hätten u.a. Johnson & Johnson, Deutsche Telekom, 3M und SUEZ gestanden. Positive Wertbeiträge habe der Fonds bei einer breiten Spanne von Werten verzeichnet, wobei Microsoft, Johnson & Johnson, ams AG, Adobe und NVIDIA zu den stärksten Titeln gehört hätten. Negative Wertbeiträge hätten aus Banco BPM, Celgene, Merck, UniCredit und Roche resultiert.

Im Monatsverlauf sei das Gewicht in den USA erhöht und dafür die Aktien von europäischen Unternehmen reduziert worden. Bezüglich der geografischen Struktur hätten Aktien aus den USA weiterhin die größte Position gebildet, gefolgt von Deutschland, Japan, Großbritannien und Frankreich. Auf Branchenebene hätten die Sektoren Banken und Software die größten Schwerpunkte dargestellt, gefolgt von den Segmenten Pharma und Investitionsgüter. Zum Monatsende seien Microsoft, Oracle, Linde, Essilor und Novo Nordisk die größten Engagements auf Einzeltitelebene gewesen.

Die internationalen Aktienmärkte hätten sich im Oktober in der Gesamtheit sehr erfreulich entwickelt. Positive politische Impulse seien zum einen aus den USA gekommen, wo Präsident Trump seine geplante Steuerreform durch diverse politische Instanzen gebracht habe, während die Bestätigung von Shinzō Abe als Ministerpräsident von Japan vor allem den japanischen Aktienmarkt unterstützt habe.

Mit Blick auf die Geldpolitik der führenden Notenbanken habe die Europäische Zentralbank (EZB) im Berichtsmonat ihr Anleihe-Kaufprogramm von 60 auf 30 Mrd. Euro im Monat reduziert, die Laufzeit zunächst bis mindestens Ende September 2018 festgelegt und mehrfach die Absicht eines vorsichtigen Austritts aus der lockeren Geld- und Niedrigzinspolitik betont.

Der MSCI World Index habe im Berichtsmonat auf US-Dollar-Basis einen Anstieg von 1,9% verzeichnet. In Europa habe der MSCI Europe Index in Euro 2,0% über dem Niveau des Vormonats notiert, während der US-Aktienmarkt - gemessen am S&P 500-Index - in heimischer Währung 2,3% fester notiert habe. Die globalen Schwellenländer - zusammengefasst im MSCI Emerging Markets Index - hätten in US-Dollar ein Plus von 3,5% verbucht.

Mit Blick auf die Sektoren hätten IT und Versorger im Oktober am stärksten zulegen können. Im Gegenzug hätten Telekommunikation und Gesundheit am deutlichsten unter dem Vormonatsniveau notiert. Für Euro-Investoren habe sich die Abwertung der heimischen Währung vorteilhaft ausgewirkt. Die Gemeinschaftswährung habe einen Rückgang um 1,5% verzeichnet und am letzten Handelstag des Monats bei 1,1649 US-Dollar notiert. Mit Blick auf die Berichtssaison zum dritten Quartal hätten im Bereich Technologie die Schwergewichte Google, Microsoft und Amazon.com die Erwartungen der Analysten übertroffen. Verantwortlich für das bessere Abschneiden sei bei den drei Unternehmen das "Cloud Computing" gewesen, also die Bereitstellung von Computerkapazitäten. Besonders Amazon.com habe in diesem Segment eindrucksvolle Wachstumszahlen aufgewiesen, was von Börsianern mit deutlichen Kursaufschlägen bei der Aktie honoriert worden sei. (Stand vom 13.11.2017) (14.11.2017/fc/a/f)






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