Deka-Global ConvergenceRenten-Fonds: 08/2018-Bericht, Position in Unternehmensanleihen reduziert - Fondsanalyse


02.10.18 12:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Deka-Global ConvergenceRentenCF Investmentfonds ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die Anlagen würden überwiegend in verzinslichen Wertpapieren von Ausstellern aus Schwellenländern weltweit erfolgen. Dabei würden vorwiegend Staatsanleihen, ergänzend aber auch Unternehmensanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und supranationalen Organisationen erworben. Die Anlagen würden sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung erfolgen.

Höhere Risikoaufschläge für Schwellenländeranleihen seien im August wieder in den Vordergrund getreten und würden von Anlegern Geduld erfordern. Da zunächst noch mit weiteren Schwankungen zu rechnen sei, sei im Deka-Global ConvergenceRenten insbesondere die Position in Unternehmensanleihen reduziert worden (in Brasilien, Indien und Russland), während Positionen in Angola und Ecuador erworben worden seien, die sowohl von hohen Ölpreisen profitieren sollten wie auch von Reformanstrengungen der jeweiligen Regierung. Die Gesamtrisikoposition sei reduziert worden durch den teilweisen Abbau von Währungsgewichten in Türkischer Lira, Südafrikanischem Rand, Brasilianischem Real und Uruguayischem Peso. Insgesamt werde der Investitionsgrad weiter hoch gehalten, um von den attraktiven Renditen dauerhaft zu profitieren.

Im August seien die Wachstumsindikatoren in den Schwellenländern uneinheitlich ausgefallen. Ungeachtet des anhaltenden Handelskonflikts zwischen den USA und China seien die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende Gewerbe im Reich der Mitte und Indien mit 50,6 bzw. 51,7 Punkten im expansiven Bereich geblieben. Dagegen seien die entsprechenden Indices in der Türkei und Russland unter die kritische Marke von 50 Punkten gesunken. In beiden unter den US-Sanktionen stark leidenden Volkswirtschaften seien schwache Auftragszahlen mit zunehmender Teuerungsdynamik einhergegangen. Der Inflationsdruck in der Türkei sei dabei durch den Kaufkraftverlust der heimischen Währung erheblich verstärkt worden, die seit Anfang des Jahres um rund 40% versus US-Dollar abgewertet habe. Vor dem Hintergrund einer hohen in US-Dollar und Euro denominierten Auslandsverschuldung türkischer Unternehmen und angesichts des Ausbleibens einer adäquaten Antwort auf den Verfall der Lira seitens der Türkischen Zentralbank hätten die Ratingagenturen S&P und Moody's die Bonität des Landes von BB- auf B+ herabgestuft.

Ebenfalls angespannt sei zuletzt die wirtschaftliche Situation in Argentinien geblieben, wo die Zentralbank ihren Leitzins auf 60% angehoben habe, um der ausufernden Inflation im Land entgegenzuwirken. Die Befürchtung von Investoren, dass Strukturprobleme einzelner aufstrebender Volkswirtschaften auch auf andere Schwellenländer übergreifen könnten, habe im Berichtsmonat zu einer deutlichen Ausweitung von Risikoprämien bei Schwellenländeranleihen geführt. Hartwährungsemissionen von Entwicklungsländern hätten im Gegenzug kräftige Kursverluste hinnehmen müssen. Währungen der Schwellenländer hätten gegenüber dem US-Dollar überwiegend abgewertet. (02.10.2018/fc/a/f)





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