Deka-Global ConvergenceRenten-Fonds: 06/2018-Bericht, Struktur weitestgehend unverändert - Fondsanalyse


03.08.18 11:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Global ConvergenceRenten CF (ISIN LU0245287742 / WKN DK0A17) ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die Anlagen würden überwiegend in verzinslichen Wertpapieren von Ausstellern aus Schwellenländern weltweit erfolgen. Dabei würden vorwiegend Staatsanleihen, ergänzend aber auch Unternehmensanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und supranationalen Organisationen erworben. Die Anlagen würden sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung erfolgen.

Der Markt für Emerging Markets-Anleihen sei im Juni weiter herausfordernd geblieben. Zwar habe sich Argentinien mit dem IWF auf ein weitreichendes Unterstützungspaket einigen und argentinische Anleihen konnten sich in der Folge etwas stabilisieren können. Allerdings hätten die Leitzinsen in den USA weiter angezogen, die EZB habe ein Ende der Liquiditätszuführung signalisiert und die EU habe ein hohes Maß an politischer Uneinigkeit gezeigt. Investoren, nicht nur im Schwellenländersegment, hätten sich daher zurückhaltend verhalten und die Spreads hätten sich nochmals etwas ausgeweitet. Im Fonds Deka-Global ConvergenceRenten sei die Struktur weitestgehend unverändert geblieben. Verkäufe seien in einigen länger laufenden Anleihen der Elfenbeinküste und Brasiliens getätigt und dafür die Kassenposition erhöht worden. Auf der Währungsseite seien kleinere Absicherungen in der Türkischen Lira und dem Mexikanischen Peso mit Gewinn aufgelöst worden.

Im Juni hätten die Sorgen um den schwelenden Handelskonflikt zwischen USA und China die Märkte geprägt. Mitte des Monats habe die chinesische Regierung Vergeltungszölle auf die Waren aus den USA angekündigt. Um den Effekt der amerikanischen Maßnahmen abzufedern, habe die chinesische Notenbank die Reserve-Anforderungen einiger Banken um 50 Basispunkte gesenkt. Das Wachstumsbild in den Schwellenländern sei im Berichtsmonat uneinheitlich gewesen. Während sich die Einkaufsmanagerindices in Indien und China weiterhin oberhalb der kritischen Marke von 50,0 Punkten bewegt hätten, seien sie in Russland und in der Türkei entsprechend auf 49,5 und 46,8 gefallen und hätten damit eine Konjunkturabschwächung signalisiert.

Die Wahlen in der Türkei am 24.06.2018 habe der amtierende Präsident Recep Tayyip Erdogan gewonnen. Allerdings werde seine Macht größer als zuvor, weil er der neuen Verfassung nach zugleich der Regierungschef sein werde. Die Türkische Zentralbank, die vom wiedergewählten Präsidenten oft kritisiert werde, habe bereits Anfang des Monats die Zinsen erhöht, um die Währung zu stabilisieren. Trotzdem sei die Türkische Lira sehr volatil geblieben. Als der US-Dollar aufgrund der politischen Spannungen stärker geworden sei, hätten sich auch die Notenbanken Mexikos, Indonesiens und Indiens restriktiv verhalten, um ihre Währungen zu schützen. Die Kurse der Schwellenländeranleihen in Hartwährungen hätten auch im Juni aufgrund gestiegener Risikoaufschläge nachgegeben. (03.08.2018/fc/a/f)





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