Deka-Global ConvergenceRenten CF-Fonds: 11/2018-Bericht, Investition in Anleihen von Nigeria, Thai Oil und Russland


07.01.19 11:02
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Global ConvergenceRenten CF (ISIN LU0245287742 / WKN DK0A17) ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Die Anlagen würden überwiegend in verzinslichen Wertpapieren von Ausstellern aus Schwellenländern weltweit erfolgen. Dabei würden vorwiegend Staatsanleihen, ergänzend aber auch Unternehmensanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und supranationalen Organisationen erworben. Die Anlagen würden sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung erfolgen. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die Verlagerung von Emerging Markets-Hartwährungsanleihen hin zu Schwellenländeranleihen in lokaler Währung habe sich im November positiv ausgewirkt, da Anleihen in lokaler Währung deutlich besser abgeschnitten hätten als Hartwährungsanleihen.

Zwei dominante Themen hätten die Stimmung am Markt für Emerging Markets-Hartwährungsanleihen geprägt: Zum einen habe die erhöhte Volatilität an den globalen Aktienmärkten für eine erhöhte Risikoneigung von Investoren gesorgt, die auf Hartwährungsanleihen negativ abgestrahlt habe.

Zum anderen habe der signifikante Ölpreisrückgang insbesondere die Preise von ölpreissensitiven Emittenten wie etwa Ecuador, Nigeria oder Angola belastet. Allerdings würden hieraus auch Chancen resultieren, die mit einer etwaigen Stabilisierung des Ölpreises bei einer erwarteten Produktionskürzung der OPEC einhergehen würden. Das Fondsmanagement des Deka-Global ConvergenceRenten habe zum Ende des Monats vorgehaltene Liquidität teilweise in Anleihen etwa von Nigeria, Thai Oil oder Russland investiert.

Der November 2018 sei ein volatiler Monat für Schwellenländeranleihen und -aktien gewesen. Unter anderem hätten der Pessimismus in Bezug auf eine Entspannung des Handelskonflikts zwischen den USA und China sowie schwächere globale Konjunkturdaten die Stimmung der Investoren belastet. Die Risikoprämien auf Hartwährungsanleihen der Schwellenländer seien erneut angestiegen und hätten zusammen mit den steigenden US-Renditen im kurzfristigen Bereich zu Kursabschlägen bei Staats- und Unternehmensanleihen aus aufstrebenden Ländern geführt.

Der Verfall des Ölpreises Ende November um ca. 30% habe sich zwiespältig ausgewirkt: Während bei den großen ölimportierenden Ländern wie Indien, Brasilien und China die Inflationserwartungen zurückgegangen seien, habe die Entwicklung die Anleihen der Ölexporteure aus dem Mittleren Osten belastet.

Die Einkaufsmanagerindices des Verarbeitenden Gewerbes seien in vielen Ländern im expansiven Bereich geblieben. In China habe der Index 50,2 Zählerstände erreicht, in Brasilien 52,7 Punkte. In Russland habe sich der Index mit 52,6 Punkten auf einem höheren Wert als im Vormonat eingependelt. In Tschechien und besonders in Polen hätten die PMIs gezeigt, dass die Industrie im Vergleich zum Oktober an Dynamik verloren habe.

Die Zentralbanken der Schwellenländer seien eher auf restriktivem Kurs geblieben, in Südafrika, Tschechien und Südkorea seien die Leitzinsätze weiter erhöht worden. Die Schwellenländerwährungen hätten im November uneinheitlich gegenüber dem US-Dollar tendiert. (Stand vom 03.01.2019) (07.01.2019/fc/a/f)






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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
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