Deka-Global ConvergenceRenten CF-Fonds: 04/2019-Bericht, eine leicht positive Wertentwicklung - Fondsanalyse


05.06.19 12:20
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Global ConvergenceRenten CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Die Anlagen würden überwiegend in verzinslichen Wertpapieren von Ausstellern aus Schwellenländern weltweit erfolgen. Dabei würden vorwiegend Staatsanleihen, ergänzend aber auch Unternehmensanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und supranationalen Organisationen erworben. Die Anlagen würden sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung erfolgen. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Der Fonds Deka-Global ConvergenceRenten habe im April eine leicht positive Wertentwicklung verzeichnet. Insbesondere die Seitwärtsbewegung bei Anleihen in Hartwährung sowie die positiv verlaufenden Handelsgespräche zwischen den USA und China hätten hierfür verantwortlich gezeichnet. Hingegen hätten der Brasilianische Real, der Argentinische Peso und die Türkische Lira gegenüber dem Euro an Wert verloren. Hintergrund seien insbesondere innenpolitische Gründe gewesen, die die Investoren zu etwas vorsichtigerem Handeln bewogen hätten. Im Gegensatz hierzu hätten der Mexikanische Peso und der Russische Rubel leicht aufgewertet. Das Fondsmanagement habe Positionen in Chile, der Türkei, Angola, einer kurzlaufenden Serbienanleihe und Kolumbien reduziert. Im Gegenzug seien Investitionen in Saudi-Arabien, in eine Telefongesellschaft in Peru als auch in Panama getätigt worden. Long-Positionen in der Ukrainischen Hrywnja, Kasachischen Tenge und dem Ägyptischen Pfund seien beibehalten worden.

Die Finanzmärkte seien im April durch die Aussicht auf weiterhin günstige Zentralbankliquidität unterstützt geblieben. Auch Konjunkturindikatoren seien tendenziell positiv ausgefallen. Nach der Schnellschätzung von Eurostat habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Euroland im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorquartal um 0,4% zulegen können. Damit habe die BIP-Entwicklung in der Eurozone die Erwartungen der Mehrheit der Konjunkturbeobachter übertroffen. Dagegen habe sich das ifo Geschäftsklima in Deutschland auch im April noch im Abwärtstrend befunden. Nach dem erfreulichen Anstieg um einen Indexpunkt im März habe es zuletzt wieder etwas nachgegeben.

In den USA sei die Wirtschaft deutlich stärker in das Jahr 2019 gestartet als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt habe im ersten Quartal nach vorläufigen Angaben um 3,2% zugelegt, allerdings seien die relativ hohen Lagerinvestitionen nochmals angestiegen. Der US-Arbeitsmarktbericht habe den robusten Wachstumsausblick bestätigt. Im März habe der Beschäftigungsaufbau mit 196.000 Stellen die Schätzungen der Analysten übertroffen. Die Arbeitslosenquote habe mit 3,8% allerdings auf ihrem Vormonatswert verharrt. Die durchschnittlichen Stundenlöhne hätten gegenüber dem Vormonat vergleichsweise schwach zugelegt.

In diesem Umfeld seien die Renditen von US-Treasuries und Bundesanleihen mittlerer und längerer Laufzeit leicht angestiegen. Die Risikoaufschläge bei Unternehmens- und Schwellenländeranleihen seien im Durchschnitt etwas zurückgegangen. Entgegen dem allgemeinen Trend hätten argentinische und venezolanische Emissionen jedoch einen kräftigen Anstieg von Risikoprämien verzeichnet. Die Entwicklung von Lokalwährungsanleihen aus den Schwellenländern sei insgesamt uneinheitlich ausgefallen. In Euro umgerechnet hätten Staatspapiere in Türkischer Lira kräftige Kursverluste verzeichnet. Mit Staatsanleihen, die auf den Russischen Rubel oder Mexikanischen Peso lauten würden, hätten Euro-Anleger wiederum einen deutlich positiven Ertrag erzielen können. Der Euro habe versus US-Dollar per Saldo seitwärts tendiert. (05.06.2019/fc/a/f)






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