Deka-Flex Euro C-Fonds: 11/2018-Bericht, Unsicherheiten nehmen zu - Fondsanalyse


02.01.19 11:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Flex Euro C ist kurz- bis mittelfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, berichten die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von bis zu zwei Jahren oder mit variabler Verzinsung und in Geldmarktinstrumente zu investieren. Dabei würden insbesondere Vermögensgegenstände staatlicher Aussteller, von Unternehmen sowie besicherte Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe) erworben. Es würden grundsätzlich nur auf Euro lautende Vermögensgegenstände erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden. Ergänzend könnten Bankguthaben gehalten werden. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Der November habe an den Rentenmärkten ganz im Fokus von zunehmenden Unsicherheiten bezüglich Konjunkturentwicklung und den erwartenden Unternehmensergebnissen gestanden, die eher verhalten gewesen seien. In Deutschland sei im November das ifo-Geschäftsklima um 0,9 Punkte auf einen Stand von 102,0 Punkten gesunken. Ebenfalls schwächer sei das deutsche Bruttoinlandsprodukt gewesen. Im dritten Quartal 2018 habe es sich erstmalig seit 2015 gegenüber dem Vorquartal um 0,2% verringert. Die anhaltenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China beziehungsweise der EU und die Unsicherheiten in Bezug auf den vorgesehenen Brexit hätten ebenso wie der Haushaltsstreit mit Italien im Vorfeld der Wahlen zum EU-Parlament belastet. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland markiere aber nicht das Ende des Aufschwungs nach Meinung vieler Marktteilnehmer, sondern stelle ein leichtes Zurückfahren des Konjunkturmotors durch die Schwierigkeiten im Automobilsektor dar.

Auch im Euroraum habe sich die Stimmung der Unternehmen leicht verschlechtert. Der vorläufige Wert für den Gesamteinkaufsmanagerindex (Composite) sei im November auf einen Stand von 52,4 Punkten zurückgegangen. Der Zinserhöhungszyklus in den USA sei weiterhin intakt, im Dezember werde eine weitere Zinsanhebung erwartet. Zum Monatsultimo sei der Euro versus US-Dollar nahezu unverändert gewesen, während der Bund-Future etwas höher bei 161,54 gegenüber dem Vormonat notiert habe. (Stand vom 28.12.2018) (02.01.2019/fc/a/f)




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